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Großer Andrang bei Präsidentenwahl im Iran

Teheran - Bei der Präsidentenwahl im Iran zeichnet sich eine rege Wählerbeteiligung ab.

Nur eine Stunde nach Öffnung der Wahllokale standen in der Hauptstadt Teheran bereits zahlreiche Wähler in langen Schlangen an, um ihre Stimme abzugeben.

Das Innenministerium hatte eine Wahlbeteiligung in Rekordhöhe vorhergesagt. Die mehr als 46 Millionen Wahlberechtigten sind aufgerufen, darüber zu entscheiden, ob der international umstrittene Staatschef Mahmud Ahmadinedschad für weitere vier Jahre im Amt bleiben soll.

Als aussichtreichster Herausforderer Ahmadinedschads gilt der reformorientierte frühere Ministerpräsident Mir Hussein Mussawi. Es wird ein Kopf-an-Kopf Rennen zwischen beiden erwartet. Insgesamt treten vier Kandidaten an. Die anderen Bewerber sind der frühere Parlamentspräsident Mehdi Karrubi sowie Mohsen Rezai, ein Ahmadinedschad-Kritiker aus dem konservativen Lager. Sollte kein Kandidat im ersten Wahlgang die notwendige absolute Mehrheit erreichen, gibt es in einer Woche eine Stichwahl.

Die Wahllokale sollen zunächst bis 15.30 Uhr geöffnet bleiben. Es wird jedoch erwartet, dass die Wahlzeit wegen des Andrangs um einige Stunden verlängert wird.

dpa-infocom