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Gärten an den Grachten: Amsterdams geheime grüne Oasen

Amsterdam Ganz ruhig ist es im Garten von Jan L.M. Meulendijks an der noblen Herengracht in Amsterdam.

Auf den Beeten malen die Blumen der verschiedenen Jahreszeiten von März bis in den Oktober hinein farbige Impressionen.

«Manch einer sagt, dies sei einer der schönsten Gärten an der Herengracht», freut sich Meulendijks. Einmal im Jahr öffnet der Hausherr die Türen zu seiner grünen Oase. Bei den Open Tuinen Dagen vom 19. bis 21. Juni 2009 - den Tagen der offenen Gärten - teilt er die Freude an seinem versteckten Großstadt-Grün mit Gästen von nah und fern.

Mehr als 30 Gärten werden die Besucher bei den Open Tuinen Dagen zu sehen bekommen - privates Grün ebenso wie die Gartenanlagen einiger Museen. Gärten im strengen japanischen Stil sind ebenso darunter wie die bunte Blumenwelt der Schauspielerin Barbara Gozens, die den Garten ihres Hauses an der Keizersgracht zum ersten Mal für Gäste öffnen wird. «In den vergangenen Jahren war ich selbst einige Male als Besucherin an dem Gartenwochenende unterwegs», erzählt die Schauspielerin. «Ich fand das sehr faszinierend, diese überraschenden Einblicke zu erhalten.»

Wer als Besucher der niederländischen Hauptstadt an Herengracht, Keizersgracht oder Prinsengracht vorbei flaniert, vermutet kaum gepflegtes Gartengrün mit jahrhundertealtem Baumbestand zwischen den eleganten Stadtvillen und Kontorhäusern. Häuser und Gärten stammen aus dem 17. Jahrhundert, dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Seit 1996 gibt es das Wochenende der offenen Gärten. Manche Eigentümer beteiligen sich in jedem Jahr an der Aktion, andere machen in diesem Juni zum ersten Mal mit.

Ein gutes halbes Jahr ist die Amsterdamerin Saskia Albrecht mit den Vorbereitungen auf das Wochenende befasst. Sie spricht die Besitzer der grünen Oasen an, bekommt so manches Mal über deren Gärtner oder Hausmeister die Kontakte zu neuen Interessenten. Freunde der Gartenkunst, die wiederholt zu dem grünen Wochenende nach Amsterdam reisen, können somit immer wieder auf neue und interessante Entdeckungen hoffen. 7500 Besucher streiften im vergangenen Jahr durch die verborgenen Gärten und waren begeistert von den Kunstwerken aus der Zeit des Barock, der Renaissance oder auch der Moderne.

Tourismus Amsterdam (englisch): www.amsterdamtourist.nl

Tourismus Niederlande: www.niederlande.de

Museum Willet-Holthuysen (englisch): www.willetholthuysen.nl Eintrittspässe gibt es für 15 Euro Die Gartentouren beginnen an den Open Tuinen Dagen vom 19. bis 21. Juni an einer der vier folgenden Adressen: Bijbels Museum (Herengracht 366-368), Huis Marseille (Keizersgracht 401), Museum van Loon (Keizersgracht 672) oder am Museum Willet-Holthuysen (Herengracht 605). Dort werden für 15 Euro die Eintrittspässe verkauft, die für die Gärten und das Taxiboot gelten.

Auskünfte: Niederländisches Büro für Tourismus (NBT), Postfach 27 05 80, 50511 Köln, Telefon: 0221/92 57 170; Amsterdam Toerisme & Congres Bureau, Postfach 3901, NL-1001 Amsterdam, Telefon von Deutschland: 0031/20/551 25 12 Von Bernd F. Meier, dpa

dpa-infocom