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Abseiling und Body-Boarding: Irland für Aktivurlauber

Bell Harbour/Killaloe Fieberhaft suchen die Augen nach dem nächsten Spalt in der Felswand.

Fast senkrecht ragt sie empor. Jetzt nur nicht nach unten sehen, obwohl die Aussicht ja verlockend wäre.

Denn auf den Wellen glitzert die Sonne , Gischt spritzt die Klippen hoch, das Meer reicht bis zum Horizont. Diese Umgebung hat der Kletterlehrer Michael Crawley für die Anfängerstunde ausgewählt. Es ist nur einer von vielen spektakulären Übungsplätzen, die Aktivurlauber in der Shannon-Region in Irland vorfinden.

Die Gegend erscheint wie geschaffen für Aktivitäten in der freien Natur. «Trotzdem sind die einzelnen Orte noch nicht überlaufen», hat Joanna McInerney vom Burren Outdoor Education Center in Bell Harbour beobachtet. Das Zentrum am Rande der bizarren Karstlandschaft in der Nähe der Cliffs of Moher bietet Kurse in verschiedenen Sportarten. Fürs Klettern nutzt das Team meist die steilen Kalksteinfelsen des Burren-Gebiets. Die Einheiten sind nicht nur körperlich anstrengend, «sie stärken auch das Selbstbewusstsein», sagt McInerney. Aufgeben ist nicht drin, für kurze Zeit wird alles andere unwichtig. Es zählt nur noch der nächste Griff, der einen einige Zentimeter höher bringt.

Abseiling ist eine andere Form des Kletterns - hier wird die Felswand von oben bezwungen. Mit Helm und Hüftgurt gesichert, geht es rückwärts auf den Abgrund zu. Sich über die Felskante zu lehnen, erfordert Mut und Überwindung, Adrenalin schießt durch den Körper. Von unten gibt Michael ruhig seine Anweisungen. Wenig später ist auch diese «Mutprobe» bestanden - nun ist Zeit, den Ausblick zu genießen.

Viele Wassersportler zieht es an den Strand von Fanore an der Galway Bay, wo an diesem Tag eine Body-Boarding-Stunde stattfindet. Wie beim Wellenreiten kommt es dabei darauf an, die Wellen optimal zu erwischen, um schnelle Drehungen und kleine Sprünge auszuführen. Mit ihrer Kleidung können die Surfer problemlos im kalten Atlantik-Wasser verharren.

Vom Salzwasser zum Süßwasser: Bei Killaloe, rund 30 Kilometer nordöstlich von Limerick, hat sich der Fluss Shannon zu einem großen See geweitet - dem drittgrößten der Insel. Lough Derg bietet ideale Bedingungen für Wassersportler. An seinem Ufer ist seit zwölf Jahren das Activity Center der Universität von Limerick beheimatet. Ein Großteil der angebotenen Sportarten findet am oder im Wasser statt.

Als erstes geht es in eines der Kanus, Trainer Matt Szlachta paddelt kräftig mit. Entspannt lässt sich so die Landschaft des «roten Lochs» genießen. Das Kajakfahren ist da schon anstrengender: Mit Schwung durchpflügen die Kursteilnehmer die glatte Oberfläche des Lough Derg und geraten ziemlich ins Schwitzen. Wo der Fluss weiter südlich den See verlässt, wird er wild - perfekt für Anfänger, die sich ins Wildwasser-Kajakfahren einweisen lassen wollen.

Die Berge um den See bilden eine imposante Kulisse. Sie dienen auch als Trainingsgelände für Orientierungsläufe, zum Beispiel des Kilfinane Outdoor Education Center, das südlich von Limerick liegt. Auch hier kann man Mountainbike fahren und durch Schluchten klettern, auch hier zeigt sich Irland als großer Spielplatz für Aktivurlauber.

Informationen: Irland Information, Gutleutstraße 32, 60329 Frankfurt; Telefon: 069/66 80 09 50.

Reise-Infos über Irland: www.discoverireland.com Von Nicole Jankowski, dpa

dpa-infocom