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Multitalent Polymer

Mainz Wissenschaftler unterscheiden grundsätzlich zwischen drei Materialsorten: Metall, Keramik und Polymere. Das Wort Polymer bedeutet "viele Teilchen".

Diese Bauteile sind meist organische Moleküle, sogenannte Monomere, die die Fähigkeit besitzen, sich zu langen Ketten zusammenzulagern - zu polymerisieren. So gibt es synthetische Polymere, die uns im täglichen Leben zum Beispiel als Verpackungen oder Kleber begegnen. In unserer Umwelt finden sich aber auch biologische Polymere wie Zellulose oder die DNS von Mensch und Tier. Stark vereinfacht, kann man sich einen Teller Spaghetti vorstellen. Zwischen den einzelnen Nudeln gibt es viele flexible Berührungspunkte. So etwa ist es möglich, dass Materialien, die geschmolzen werden, fließen.

Durch ihr geringes Gewicht, ihre gute Form- und Verarbeitbarkeit sowie ihre mechanische Stabilität, Hitze- und Chemikalienbeständigkeit können Polymere andere Werkstoffe ersetzen. In der Energietechnik sind sie oft der Schlüssel zur Effizienzsteigerung, zum Beispiel als Separatormembran in Batterien.

Die Aufgabe der Chemiker: Kleine Bausteine, also die Monomere, müssen zu langen Ketten oder noch komplizierteren Gebilden wie Leitern, Netzwerken oder gar Riesenkugeln zusammengefügt werden. Das alles muss möglichst perfekt - das heißt ohne Baufehler - geschehen, denn diese schaden den gewünschten Stoffeigenschaften.

RZO