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Mainz feiert seine 42. Johannisnacht

Mainz Die Mainzer Johannisnacht ist eins der größten Volksfeste am Rhein.

Ab Freitag wird es in der Innenstadt rund um den Dom und am Rheinufer gefeiert.

Jetzt wird in Mainz die Nacht wieder zum Tag gemacht: Zum 42. Mal feiert die Landeshauptstadt ihre Johannisnacht. Vom 19. bis 22. Juni ist die Innenstadt zwischen Schillerplatz und Rheinufer Schauplatz des Festes zu Ehren von Johannes Gutenberg. Kurt Merkator, seines Zeichens Festdezernent, wird das fröhliche Treiben am morgigen Freitag um 19.30 Uhr gemeinsam mit Oberbürgermeister Jens Beutel auf dem Platz der Vereine - das ist der Jockel-Fuchs-Platz vor dem Mainzer Rathaus - eröffnen. Vier Tage lang prägen dann Musik, Theater, Kabarett, Folkloregruppen, Clowns, Gaukler, Kleinkunst und Spielmannszüge das Bild rund um den Dom. Fehlend wird diesmal das Mainzer Culinarium: Den Organisatoren dieser Genussveranstaltung am Rheinufer ist ein wichtiger Sponsor abgesprungen. "Für gutes Wetter beten wird noch", sagte Merkator gestern bei der Programmvorstellung.

Auf fünf Bühnen innerhalb des Festareals werden musikalische und künstlerische Darbietungen für unterschiedliche Zielgruppen geboten. Unter anderem spielt die Mittelalter-Band Tanzwut am Sonntag, 22 Uhr, auf dem Schillerplatz. Anton aus Tirol singt am Freitag, 19 Uhr, auf dem Liebfrauenplatz, Se Bummtschacks stehen am Montag ab 21 Uh, auf der Bühne am Schillerplatz.

Für Freunde der Kleinkunst gibt es die Kabarettbühne auf dem Ballplatz. Dort gibt es am Freitag ab 19 Uhr "Zulu meets Mozart", später Kabarett mit Sven Hieronymus. Samstag tritt Kabarettist Michael Birbaek an, Sonntagabend Claus von Wagner (Kabarett). Die Straßenkünstler, Jongleure und Drehorgelspieler sind jetzt nicht nur auf dem Fest unterwegs, sondern kommen alle auf dem Platz der Vereine zusammen.

Der Vergnügungspark mit seinen acht großen sowie vielen kindgerechten Fahrgeschäften und 314 Ständen mit Speisen und Getränken umfasst den Schillerplatz, den Ballplatz, die Ludwigsstraße, den Gutenbergplatz, das Höfchen, die Schöfferstraße, den Leichhof, Kirschgarten, Markt, Liebfrauenplatz und den Fischtorplatz. Ebenso werden das Rheinufer vom Fischtor bis zum Schlosstor, der Jockel-Fuchs-Platz sowie der Bischofsplatz in den Festbereich einbezogen.

Neben der Fülle des auf den Bühnen Gebotenen gibt es ein attraktives Rahmenprogramm: das Weindorf auf dem Domplatz, den Büchermarkt auf dem Ballplatz, ein Bowling-Johannis-Turnier, die Regatta um den Johannispokal, das Schifferstechen und die Regatta "Rudern gegen Krebs", das Skat- und Sommerstock-Turnier, Preisquadräteln und selbstverständlich das Buchdrucker-Gautschen am Samstag ab 16 Uhr. Ob der Festdezernent diesmal auch in die Wanne gesteckt wird ist unklar: "Ich weiß es nicht, die sagen mir ja nichts", beteuerte Merkator, "aber rechnen muss ich wohl damit." Am Gutenberg-Museum präsentieren Koranischer Gäste ihre Druckkunst - in landestypischer Tracht.

Rund 300 Stände mit Kunsthandwerk bilden zwischen Theodor-Heuss-Brücke und Kaisertor den Künstlermarkt. Den zündenden Schlusspunkt setzt am Montagabend um 22.30 Uhr traditionell das große Johannisfeuerwerk. (hoe)

RZO