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Hamsterkäufe unnötig: Glühlampen ohne Vorteil

Frankfurt/Main Glühbirnen haben gegenüber neuen Energiesparlampen keine Vorteile.

Hamsterkäufe vor dem Verbot der Glühbirnen seien irrational und entbehrten jeder Grundlage, sagt Jürgen Waldorf, Geschäftsführer der Brancheninitiative licht.de in Frankfurt.

Vorbehalte gegenüber dem kälteren Licht der Energiesparlampen oder ihrer langen Anlaufdauer seien früher berechtigt gewesen, heute aber unbegründet, erklärte Waldorf: «Entscheidend ist, dass man mit Energiesparlampen 70 bis 80 Prozent weniger Strom verbraucht.»

Außerdem halten normale Energiesparlampen sechs- bis achtmal, Topmodelle sogar 15 Mal länger als Glühbirnen. Dadurch lohne sich der Kauf einer zunächst teureren Energiesparlampe auf Dauer in jedem Fall - wie schnell er sich bezahlt macht, hänge von der Dauer und Häufigkeit der Nutzung ab. «Je länger die Lampen brennen, desto schneller amortisieren sie sich», erklärte Waldorf.

Ein weiterer häufiger Einwand gegen Sparlampen lautet, dass ihr Licht kälter und ungemütlicher sei als das von Glühbirnen. Dabei gebe es längst Lampen, deren Lichtfarbe von der von Glühlampen kaum zu unterscheiden ist. Und einige Halogenlampen, die immerhin rund 30 Prozent Energie einsparen, erzeugten sogar ein brillianteres Licht.

Welche Farbe das Licht einer Lampe hat, lasse sich an einem dreistelligen Code auf der Packung ablesen. Dieser gibt die Qualität und Temperatur des Lichts an. So bedeute die Zahl 827, dass die Lampe eine Lichtqualität von 80 Prozent und eine Farbtemperatur von 2700 Kelvin habe, erklärte Waldorf. Das entspreche der warmen Farbe herkömmlicher Glühlampen. Der Verbraucher habe also die Wahl: Je höher die Kennzahlen sind, desto heller sei das Licht.

Auch die technische Eigenheit , dass Energiesparlampen erst nach einer Anlaufzeit ihre volle Helligkeit erreichen, sei kein Grund zur Klage mehr. «Bei guten Qualitätslampen ist das heute nach wenigen Sekunden erledigt», sagte Waldorf. Unbegründet sei auch die Befürchtung, dass von den Sparlampen gefährliche Strahlen ausgehen. Tatsächlich sei ihre Strahlung sehr gering.

Die verbreiteten Vorbehalte in der Bevölkerung gegenüber Energiesparlampen kann sich Waldorf nur dadurch erklären, dass viele Verbraucher nicht über die technischen Fortschritte und die neuen Modelle Bescheid wissen: «Viele haben in der Anfangszeit schlechte Erfahrungen gemacht und sich dabei ihr Urteil gebildet.»

dpa-infocom


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