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Bei starker Kurzsichtigkeit hilft Linsenimplantat

Nürnberg Starke Kurzsichtigkeit lässt sich durch eine implantierbare Kontaktlinse beheben.

Sie bietet sich immer dann an, wenn ein Lasereingriff am Auge nicht möglich ist: Das sei bei zu großer Fehlsichtigkeit oder einer zu dünnen Augenhornhaut der Fall.

Das erläutert der Augenarzt Armin Scharrer anlässlich eines internationalen Kongress für Augenchirurgen in Nürnberg (18. bis 21. Juni). Die «ICL» abgekürzte Linse gleicht demnach minus 3 bis minus 23 Dioptrien aus. Schon einen Tag nach dem Eingriff könne der Patient in der Regel perfekt sehen.

Damit eine ICL eingesetzt werden kann, muss das Auge gesund sein und sein Wachstum abgeschlossen haben. Außerdem sollte die Fehlsichtigkeit nicht schwanken. Bei der ambulanten Operation unter örtlicher Betäubung bleibt die Augenhornhaut den Angaben zufolge heil. Der Chirurg platziere das Implantat durch einen drei Millimeter großen Schnitt hinter der Regenbogenhaut vor der körpereigenen Linse. In ein bis zwei Prozent der Fälle habe sich als Nebenwirkung nach mehr als sieben Jahren vorzeitig eine Linsentrübung (Grauer Star) gebildet. Dieser könne aber durch eine neu eingesetzte Linse beseitigt werden.

Kongress der Augenspezialisten: www.doc-nuernberg.de

dpa-infocom


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