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Tierfreunde behandeln Igel häufig falsch

Münster (dpa) ­ Igel werden von Tierfreunden trotz bester Absichten häufig falsch behandelt.

Darauf weist der Verein «Pro Igel» im Vorfeld einer Fachtagung in Münster hin.

«Immer noch denken viele Leute , dass Igel Obst fressen, aber das ist falsch», sagt der Vorsitzende Ulli Seewald. Verletzte oder ausgehungerte Igel werden immer wieder am Straßenrand gefunden und daheim aufgepäppelt. Aktivisten wünschen sich mehr Engagement der Behörden, die Haltung zu überprüfen. «Igelhilfe in Deutschland ist privat organisiert.»

Der Verein habe für Privatleute und Ämter ein «Anforderungsprofil» zum richtigen Umgang mit den stacheligen Tieren zusammengestellt, sagte Seewald. Die Insektenfresser sollten zum Beispiel nicht in kleinen Kisten oder gemeinsam mit anderen Artgenossen gehalten werden. «Wir wollen bei der Fachtagung die neuesten Erkenntnisse der Wissenschaft weitergeben», sagte Seewald.

Igelfachleute aus dem In- und Ausland werden zu verschiedenen Themen Stellung nehmen. Dabei werden nicht nur medizinische Aspekte aufgegriffen, sondern auch praktische Tipps gegeben. «Qualität geht vor Quantität», sagte Seewald und verwies damit auf den hohen Aufwand, den Igelfreunde mit der Pflege kranker oder verletzter Tiere betreiben.

Weitere Informationen: www.pro-igel.de

dpa-infocom


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