pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Tiere       » News         » Tipps zur Tierhaltung

Naturschützer: Entenküken vor Absturz retten

Mainz Enten brüten nach den Beobachtungen von Naturschützern in Städten zunehmend auf Garagendächern, Dachgärten und sogar Balkonen. Wenn die Küken flügge werden, kann dies zum Problem werden.

Wie gelangen sie unbeschadet vom hoch gelegenen Nistplatz zum nächsten Gewässer? «Bei einem Balkon oder einer Dachterrasse in mehreren Metern Höhe wird es gefährlich», sagte NABU-Naturschutzreferent Olaf Strub in Mainz laut einer Mitteilung. In solch einem Fall empfiehlt der Naturschutzbund, die Tiere einzufangen und in einem Karton nach unten zu tragen. Da Vögel keinen ausgeprägten Geruchssinn haben, könne man die Küken dazu auch vorsichtig anfassen.

«Die Meldungen solch ungewöhnlicher Brutplätze häufen sich», sagte Strub. «Anscheinend suchen die Enten verstärkt nach störungsfreien Nistplätzen in luftiger Höhe. Hier sind sie vor Feinden sicher.» Normalerweise findet man Entennester bodennah im Schilf oder Gebüsch versteckt. Dort brüten die Weibchen etwa zehn Eier vier Wochen lang aus. Schon wenige Stunden nach dem Schlüpfen folgen die braun-gelben Küken fiepsend ihrer Mutter zum nächsten Teich. Die Alleinerziehende bringt den Kleinen zwei Monate die wichtigsten Dinge bei, bis die Familie sich auflöst.

Den offenen Karton mit den geretteten Küken stellt man möglichst direkt unter dem Brutplatz an einer geschützten Stelle auf die Erde, sagte Strub. Die laut rufenden Jungen locken die Mutter meist innerhalb weniger Stunden an.

NABU Rheinland Pfalz: www.rlp.nabu.de

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon
Energiesparen