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Ente auf der Terrasse: Vorm Eier legen vertreiben

Berlin Hat sich auf die Terrasse oder den Balkon eine Ente verirrt, wird sie besser vertrieben, ehe sie Eier legt.

Denn ist das erstmal passiert, darf man sie laut dem Bundesnaturschutzgesetz nicht bei der Brut stören und muss später womöglich als Küken-Retter in Erscheinung treten.

Wie die Aktion Tier in Berlin erläutert, brüten Enten normalerweise - im Frühjahr und bis in den Juli hinein - in der Nähe von Gewässern. Doch weil es in Städten immer weniger Brutmöglichkeiten gibt, nisten sich die Vögel notgedrungen immer häufiger auf Balkonen oder Terrassen ein.

Um es loszuwerden, sollte man das trächtige Tier nicht anpacken. Stattdessen wird ihm laut der Aktion Tier der Aufenthalt möglichst unangenehm gestaltet: Der Wohnungsbesitzer sollte oft auf den Balkon gehen, er sollte zusehen, dass es keine Nischen hinter Blumentöpfen gibt und die Ente vor allem nicht füttern. Dann verzieht sie sich bestenfalls irgendwann, und sucht sich eine besser geeignete Brutstätte.

Brütet sie doch auf der Terrasse oder dem Balkon, dann hängt die Frage, wie man sich nach dem Schlüpfen der Küken verhält, von der Örtlichkeit ab: Ist ein Gewässer in der Nähe und der Balkon nicht höher als im ersten Stock, lässt man die Küken einfach ziehen. Andernfalls oder auch wenn eine gefährliche Straße zu überqueren ist, packt man am besten die Küken mitsamt der Mutter in einen Karton und bringt sie zum nächsten Gewässer.

dpa-infocom


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