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Wächterrat sieht Unregelmäßigkeiten bei Wahlen

Teheran - Der Wächterrat im Iran hat Unregelmäßigkeiten bei der Präsidentschaftswahl festgestellt. In 50 Städten habe es mehr Wähler als Wahlberechtigte gegeben. Das berichtet der Fernsehsender Press TV auf seiner Internetseite. Der Sprecher des Wächterrats sagte in einem anderen Sender, die Unregelmäßigkeiten beträfen mehr als drei Millionen Stimmen. Es müsse jedoch noch geprüft werden, ob diese Stimmen für den umstrittenen Wahlausgang entscheidend gewesen seien. Bei Protesten waren gestern mindestens zehn Menschen getötet worden.

Mo, 22. Jun. 2009, 2:22 © Rhein-Zeitung & dpa-infocom
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