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TuS Koblenz

Wenig Konkurrenz im Angriff - Abwehr ist gut besetzt

Koblenz Zweieinhalb Wochen vor dem ersten Pflichtspiel sind die Personalplanungen bei Fußball-Zweitligist TuS Koblenz weitgehend abgeschlossen.

Für nahezu alle Positionen gibt es zwei Bewerber, einzig im Angriff ist der Konkurrenzkampf überschaubar.

So langsam beginnt die Feinarbeit. Nach gut der Hälfte der Saisonvorbereitung haben die Profis von TuS Koblenz das Schlimmste hinter sich, in Sachen Kondition sind die Grundlagen geschaffen. Im Trainingslager in Bad Bertrich geht es für Trainer Uwe Rapolder nun vornehmlich darum, aus den verbliebenen Akteuren sowie insgesamt zwölf Neuzugängen eine funktionierende Einheit zu formen, die seine Spiel-Idee in die Tat umsetzt. Zudem dürfte in den Tagen in der Eifel das Gerangel um die Plätze in der Startelf zunehmen. Abseits der vier ausgemusterten Profis umfasst der Kader drei Torleute und 24 Feldspieler. Ein Überblick über die Mannschaftsteile:

Tor: Wenn David Yelldell unverletzt bleibt, ist er als Nummer eins über jeden Zweifel erhaben. Zuletzt kursierten erneut vereinzelte Gerüchte, wonach der 27-Jährige auch bei einigen Bundesligisten auf dem Zettel stehen soll. Konkrete Hinweise darauf gibt es indes nicht. Spannend zu beobachten wird sein, ob es Dieter Paucken gelingt, Marcus Rickert als Nummer zwei unter Druck zu setzen. Noch ist der Vertrag mit dem aus Koblenz stammenden Paucken nicht unterschrieben, das Ganze gilt aber als Formsache.

Abwehr: Die Innenverteidigung ist bestens bestückt und hat solides Zweitliga-Niveau. Matej Mavric gilt nach wie vor als konstanter Faktor, an seiner Seite hat Neuzugang Martin Hudec bereits angedeutet, dass er keine lange Eingewöhnungszeit benötigt - der Tscheche kann als echte Verstärkung angesehen werden. Herausforderer Nummer eins ist Dominique Ndjeng, der vor allem dann eine Option ist, wenn die TuS vereinzelt mit einer Dreier-Kette agieren sollte. Rico Morack wird auf seine Chance warten müssen, die im Laufe einer langen Saison aber durchaus kommen kann. Die rechte Seite ist mit Benjamin Lense und Martin Forkel doppelt (und gut) besetzt, Lense dürfte bei Rapolder leicht favorisiert sein. Links führt kein Weg an Frank Wiblishauser vorbei, der keinen direkten Konkurrenten hat. Philipp Langen wurde zwar in Fürth zum Defensivmann umgeschult, der 23-Jährige muss aber erst Zug um Zug zu Spielpraxis und Wettkampf-Härte kommen.

Mittelfeld: Hier gibt"s das größte Gedränge - und die meisten Optionen. Gesetzt ist definitiv der Brasilianer Melinho, der die Rolle als Taktgeber schon verinnerlicht und angenommen hat. Gesucht wird noch sein Nebenmann. Kandidaten für den Posten als zweiter "Sechser" sind Neuzugang Everson, Manuel Hartmann und Johannes Göderz. Rechts gibt es einen Dreikampf zwischen Rückkehrer Johannes Rahn und Lars Bender, der nach seiner langen Verletzungspause ebenso wie Christian Müller als Drittem im Bund praktisch als Neuzugang angesehen werden kann. Auf der linken Offensivbahn geht Zoltan Stieber mit deutlichem Vorsprung ins Rennen, was auch daran liegt, dass Emmanuel Krontiris aufgrund von Rückenbeschwerden noch Trainingsrückstand hat. Als Allzweckwaffe können Tom Geißler und Michael Stahl eingesetzt werden, der Ex-Osnabrücker Geißler hofft noch auf ein Schlupfloch in der Startformation.

Angriff: Von bislang acht TuS-Toren in der Vorbereitung hat Shefki Kuqi fünf erzielt - das zeigt überdeutlich, wer in der anstehenden Saison für die Koblenzer Treffer sorgen soll. Dem 32-Jährigen soll sein Bruder Njazi zuarbeiten, dahinter sieht"s ziemlich dünn aus. Als Verstärkung ist der Serbe Aljmir Murati fest eingeplant, wie bei Paucken steht die Unterschrift des 23-Jährigen noch aus. Erstaunlich forsch hat sich bislang Lucas Musculus präsentiert, der 18-Jährige wird aber noch seine Zeit brauchen, um sich konstant an das Tempo in der Zweiten Liga zu gewöhnen.

Sven Sabock

Das für heute geplante Testspiel in Gering gegen den Bonner SC wurde abgesagt. Am Freitag, 17. Juli, um 19 Uhr tritt die TuS beim SV Wehen Wiesbaden an.

RZO


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