pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Gesundheit       » News       » Wellness

Studie: Konzentrationsübungen helfen gegen ADHS

Tübingen Tübinger Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass hyperaktive Kinder ihre zappeligen Beine durch Konzentrationsübungen besser stillhalten können.

Wenn Kinder lernen, bestimmte Gehirnregionen gezielt zu aktivieren, können sie so ihre Symptome regulieren.

Das sagte Ute Strehl vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie. Gemeinsam mit Forschern im niederländischen Nijmegen haben die Tübinger 15 zu dem Thema veröffentlichte Studien analysiert und zusammengeführt. Demnach lassen sich die ADHS-Symptome Impulsivität und Unaufmerksamkeit durch Konzentrationsübungen signifikant reduzieren, bei der Hyperaktivität gab es immerhin mittelmäßige Erfolge.

Gleichzeitig beginnt in Tübingen derzeit eine Studie mit 150 Kindern, in der das sogenannte Neurofeedback bei ADHS-Patienten erstmals im Detail erforscht werden soll. Die Forscher wollen herausfinden, wie sie den kleinen Patienten beibringen können, die für Hyperaktivität zuständigen Gehirnregionen gezielter zu aktivieren.

Die Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist die am weitesten verbreitete psychische Störung bei Kindern und Jugendlichen. Psychologen gehen inzwischen davon aus, dass die Symptome wie Unkonzentriertheit und Impulsivität durch eine Untererregung bestimmter Gehirn-Regionen ausgelöst würden, sagte Strehl. Mit einem sogenannten Biofeedback sollen die Kinder diese Untererregung ausgleichen.

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon
Energiesparen