Beipackzettel machen vielen Patienten Angst
Witten Beipackzettel lösen bei vielen Patienten Angst, Zweifel, Unsicherheit und Unzufriedenheit aus.
Das hat eine Studie der Universität Witten/Herdecke im Auftrag des Bundesforschungsministeriums ergeben.
Die negativen Eindrücke führten dazu , dass einige Patienten die Tabletten dann schlicht nicht einnehmen. Andere versuchten, sich im Internet, in Büchern oder auf weiteren Wegen schlauzumachen.
Kompliziert für den Verbraucher würden die Beipackzettel-Texte aus zwei Gründen: Zum einen unterliegen sie gesetzlichen Vorgaben, zum anderen wollten sich die Arzneimittelhersteller gegen Klagen absichern. Das führe zu Texten, die kein Patient verstehe, lautet das Fazit der Forscher. Beipackzettel würden damit ihr Ziel verfehlen.
Die befragten Patienten hielten die Zettel vor allem für zu umfangreich und wenig verständlich. Viele hätten den Angaben nach lieber ausführlicher mit ihrem Arzt über das Medikament gesprochen.
dpa-infocom
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