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Mietwagen in Südeuropa knapp - Frühzeitig reservieren

Frankfurt/Main Wer in den kommenden Wochen nach Südeuropa reist, kümmert sich besser jetzt schon um einen Mietwagen im Urlaub.

«Wir empfehlen, sich in diesem Jahr vorab nach einem Mietwagen umzuschauen.».

Das rät Sabine Götz vom Automobilclub von Deutschland (AvD) in Frankfurt. Wegen der Wirtschaftskrise hätten viele Anbieter ihre Flotten verkleinert. Wer kurzfristig einen Wagen buchen will und sich erst am Ferienort nach Angeboten erkundigt, droht leer auszugehen.

«Die Situation ist in diesem Jahr deutlich angespannter als in den Vorjahren», hat Götz beobachtet. Zu den Folgen gehöre zum einen, dass ein Preisanstieg bei Mietwagen im Ausland zu verzeichnen sei. «Wenn das Angebot knapper wird, ziehen die Preise natürlich an.» Zum anderen sei es schwieriger, ein passendes Auto zu bekommen - etwa einen Kombi für Familienurlauber.

Vor dem Problem dürften Urlauber nicht nur in der Hauptsaison stehen: Auch im September dürften die Wagen in einer Reihe von südlichen Urlaubsregionen knapp werden, sagt Kai Sannwald, Geschäftsführer der Mietwagenvermittlung Sunny Cars in München. Denn dies sei erfahrungsgemäß der Monat mit der höchsten Nachfrage nach Mietautos. «Dann fahren zum Beispiel viele Paare ohne Kinder in den Urlaub, die mobiler als Familien sind und auch etwas sehen wollen in den Ferien», erläutert Sannwald.

Betroffen seien vor allem Spanien und die Balearen - dort gebe es rund 40 Prozent weniger Mietwagen als im vergangenen Jahr, so Sannwald. Aber auch in Portugal und Griechenland falle das Angebot in diesem Jahr um 20 bis 30 Prozent kleiner aus.

Sonderaktionen am Urlaubsort dürfen Reisende in diesem Sommer und Herbst nicht erwarten. «Das sind schlechte Zeiten für Schnäppchenjäger», erklärt Sannwald. Wer nicht vorher Preise vergleicht und so vielleicht noch einen günstigen Tarif erwischt, muss gegenüber dem Vorjahr oft sogar draufzahlen: Im August sei auf Mallorca mit 40 bis 60 Prozent höheren Preisen für einen Mietwagen zu rechnen.

Auch müssten Urlauber sich vor Lockangeboten in Acht nehmen, warnt Götz. So lohnten sich Billigangebote nicht, bei denen die im Preis enthaltene Fahrleistung auf wenige Kilometer begrenzt ist. «Dann erhält man hinterher oft eine gesalzene Rechnung.» Ähnliches hat auch Sannwald beobachtet: Gerade in Krisenzeiten werde oft mit einer günstigen Rate geworben - Extras wie ein Ausschluss der Selbstbeteiligung bei Unfällen fielen dann aber deutlich teurer aus.

dpa-infocom