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Urteil: Freiwilliger Streckenposten unfallversichert

Gießen Selbst wer freiwillig und ohne Entgelt als Streckenposten bei einem Autorennen hilft, kann unter Umständen durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt sein.

Das Sozialgericht Gießen entschied, dass die Berufsgenossenschaft einen Mann entschädigen müsse, der als Mitglied eines Motorsportclubs als Streckenposten bei einer Rallye am Rand stand und schwer verletzt wurde (Aktenzeichen: S 3 U 202/08). Er ist seitdem gehbehindert.

Die Berufsgenossenschaft machte geltend, der Mann habe sich aus der Verpflichtung gegenüber seinem Club als Posten angeboten - die Tätigkeit sei also nicht versichert gewesen. Sie verweigerte daher die Zahlung. Das Gericht entschied dagegen, durch die Clubmitgliedschaft habe der Mann keinerlei Verpflichtung gehabt. Das Rennen wurde von dem anderen Club veranstaltet. Dieser hätte auch Streckenposten gegen Entgelt beschäftigen können. Der Kläger sei daher wie ein Beschäftigter gesetzlich unfallversichert gewesen und müsse auch für die Folgen des Unfalls entschädigt werden.

dpa-infocom


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