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Friede und Freude: F-1-Zukunft endgültig gerettet

Paris Ende gut, alles gut: Der Formel-1-Frieden ist perfekt und die Zukunft endgültig gerettet.

Am 1. August teilte der Internationale Automobilverband FIA die frohe Botschaft mit.

In der Nacht zuvor habe FIA-Präsident Max Mosley das neue und bis zum 31. Dezember 2012 gültige Concorde Agreement unterzeichnet. Die FIA freue sich «auf eine Periode der Stabilität und des Erfolgs der Formel-1-Weltmeisterschaft», hieß es in der Presseerklärung.

Die Verfassung der Formel 1 regelt unter anderem die Verteilung der Gelder und wird zwischen der FIA, dem kommerziellen Rechteinhaber und den Teams geschlossen. Zudem verpflichten sich die Teams darin zur Teilnahme an der Königsklasse.

Nach dem angekündigten Ausstieg des deutschen Automobilherstellers BMW nach der laufenden Saison soll einem möglichen Nachfolge-Team noch bis zum 5. August Zeit bleiben, um sich nachzumelden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa.

Monatelang hatten die FIA als Regelhüter und die Teamvereinigung FOTA einen erbitterten Machtkampf um die Zukunft der Königsklasse geführt. Die FOTA-Teams BMW-Sauber, Brawn, Ferrari, McLaren-Mercedes, Red Bull, Renault, Toro Rosso und Toyota hatten sogar schon eine eigene Rennserie angekündigt, Williams und Force India gehören der Vereinigung derzeit nicht mehr an. Es ging vor allem um die Wege zu einer weiteren Kosten-Einsparung. Die FOTA wehrte sich gegen eine von der FIA geforderte Budget-Obergrenze von 45 Millionen Euro. Letztlich einigte man sich darauf, die Kosten sukzessive bis zu einem Niveau vom Anfang der 90er Jahre zu drosseln.

Die FIA hatte vor rund einer Woche bestätigt, dass nach dem Abschluss der Verhandlungen zwischen der Formel-1-Administration FOA und den 13 Teams, die für 2010 gemeldet haben, FIA-Chef Mosley, der stellvertretende Sportpräsident Nick Craw und die Mitglieder des Motorsport-Weltrates eine Kopie des Concorde Agreements erhalten hätten. Der Weltrat WMSC habe ebenfalls dem leicht überarbeiteten Sportlichen und Technischen Reglement zugestimmt, hieß es nun in der Erklärung des Dachverbandes. Unter anderem soll in der kommenden Saison das Nachtanken verboten sein, das Mindestgewicht erhöht und die Vorderreifen schmaler werden. Die genauen Einzelheiten will die FIA noch bekanntgeben.

Eine große Rolle spielte in der Auseinandersetzung auch Mosley. Seine Erklärung, sich nicht für eine weitere Amtszeit zu bewerben, machte den Weg frei für die Einigung. Kandidaten für die Nachfolge im Oktober sind der von Mosley unterstützte ehemalige Ferrari-Teamchef Jean Todt und der einstige Rallye-Star Ari Vatanen.

dpa-infocom


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