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Steffen auf Gold-Kurs - Staffel holt Bronze

Rom Britta Steffen hat die Lagen-Frauen bei der Schwimm-WM in Rom zu Bronze und Europarekord geführt und sich für Gold am Schlusstag über 50 Meter Freistil empfohlen.

Einen Tag nach Weltrekord und Titel über 100 Meter Freistil zog die Berlinerin in das Finale über die halbe Distanz ein.

«Ein klein wenig ist noch drin , es wäre toll, wenn ich eine Medaille hole», sagte Steffen. Die Lagen-Staffel mit Daniela Samulski, Sarah Poewe, Annika Mehlhorn und Steffen musste sich nur den Weltrekord schwimmenden Chinesinnen und Australien geschlagen geben. US-Star Michael Phelps feierte mit Weltrekord in 49,82 Sekunden den umjubelten Titel über 100 Meter Schmetterling. Vor dem Schlusstag erreichte die Rekord-Inflation mit 39 Weltbestmarken eine neue Dimension. Deutschlands Wasserballer beendeten die WM nach einer 6:9- Niederlage gegen Olympiasieger Ungarn auf Platz sechs.

«Heute Morgen war ich ganz schön müde», sagte Britta Steffen nach Platz fünf im Vorlauf, «hätte ich keinen Kaffee bekommen, wäre ich noch schlechter aus dem Knick gekommen.» Im Halbfinale war die Doppel-Olympiasiegerin hellwach. 24,20 Sekunden und Platz drei reichten locker für den Final-Einzug. Halbfinal-Schnellste war in 24,08 Sekunden die 17 Jahre alte Australierin Cate Campbell.

Über 4 x 100 Meter Lagen hatte das DSV-Quartett schon im Vorlauf mit Daniela Schreiber für Steffen in deutscher Rekordzeit überzeugt. Am Ende standen in 3:55,79 Minuten Europarekord und Bronze. «Wir haben es alle zusammen durchgeknallt», sagte Poewe. Steffen: «Ich dachte, ich bin zu früh gesprungen. Doch als das Ergebnis kam, war ich erleichtert. Sonst wäre ich ganz schön böse gewesen.» China siegte in 3:52,19 Minuten. Das US-Quartett pokerte zu hoch und schwamm in Zweit-Besetzung im Vorlauf auf Platz zehn überraschend am Finale vorbei.

Helge Meeuw (Frankfurt) zog beim Weltrekord des Briten Liam Tancock (24,08) mit deutscher Bestzeit (24,59) als Halbfinal-Fünfter in den Endlauf über 50 Meter Rücken ein. Thomas Rupprath (Rostock) schied als 13. aus. Die Kölnerin Kerstin Vogel schied über 50 Meter Brust nach deutscher Bestzeit (30,77) im Vorlauf im Halbfinale nach einem verpatzten Anschlag in 31,04 Sekunden als Elfte aus. Caroline Ruhnau (Essen) verabschiedete sich als 21. schon im Vorlauf.

Milorad Cavic (Serbien) missriet die angekündigte Revanche für seine bittere Olympia-Niederlage über 100 Meter Schmetterling gegen Phelps. Der 14-fache Olympiasieger zog auf den letzten Metern vorbei und entriss Cavic auch noch die Weltbestmarke. «Es war schwierig, den Kopf frei zu bekommen», sagte Phelps, «aber ich war für dieses Rennen richtig aufgepusht.» Cavic: «Er ist einfach der Größte.»

Kirsty Coventry aus Simbabwe siegte über 200 Meter Brust mit Weltrekord in 2:04,81 Minuten. Die 50 Meter Schmetterling der Frauen gewann in 25,48 Sekunden überraschend die Australierin Marieke Guehrer. Die Schwedin Therese Alshammar und Marleen Veldhuis aus den Niederlanden, die sich im Halbfinale gegenseitig den Weltrekord abgejagt hatten, gingen leer aus. Die Dänin Lotte Friis gewann die 800 Meter Freistil. Titel Nummer zwei zog der Brasilianer Cesar Cielo Filho über 50 Meter Freistil an Land.

dpa-infocom


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