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Spektakuläre Polizei-Aktionen gegen Kinderpornografie

Mayen Kinderpornografie im Internet ist ein weltweites Problem.

Interpol schätzte im vergangenen Jahr, dass im weltweiten Netz Bilder von bis zu 20.000 sexuell missbrauchten Kindern zu finden sind. Einige spektakuläre Fälle aus den letzten Jahren:.

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Mai 2008: Die US-Zollbehörde nimmt einen Mann fest, der den Missbrauch von Jungen in Südostasien mit Bildern im Internet dokumentierte. Auf die Spur des Mannes kamen die Fahnder, weil sie einige Bilder auf der Festplatte eines verurteilten Kinderschänders in Norwegen entdeckte.

Oktober 2007: In Thailand wird ein 32 Jahre alter Kanadier gefasst, der hunderte von Jungen und Mädchen missbraucht haben soll. 200 Bilder gab es davon im Internet. Auf den Bildern hatte der 32-jährige sein Gesicht zwar unkenntlich gemacht, doch BKA-Experten konnten daraus ein identifizierbares Bild rekonstruieren.

August 2007: Dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg gelingt ein großer Schlag gegen Nutzer von Kinderpornografie. Seit Sommer 2006 wurden weltweit nahezu 5000 mutmaßliche Täter aufgespürt. Bei einem 32-Jährigen aus Sachsen werden 39 000 Dateien mit kinderpornografischen Bildern gefunden.

Juni 2007: Die britische Polizei zerschlägt einen internationalen Kinderpornografie-Ring. Unter den mehr als 700 Verdächtigen sind zwei deutsche Männer. Die australische Polizei berichtet, weltweit seien mindestens 63 Menschen festgenommen, 22 missbrauchte Kinder gerettet und 9 Kinder vorsorglich in Gewahrsam genommen worden. Beamte aus 35 Ländern waren in die Ermittlungen eingebunden.

Februar 2007: Ein Erfolg österreichischer Fahnder: Mit Hilfe eines Wiener Internet-Anbieters wurden in 77 Ländern 2360 mutmaßliche Pädophile ermittelt, davon 466 in Deutschland. In den USA wird nach der "Operation Flo" gegen 600, in Frankreich gegen 114 Verdächtige ermittelt.

Januar 2007: Mit der Auswertung von Millionen Kreditkarten- Transaktionen ermitteln Fahnder in Sachsen-Anhalt bei der Operation "Mikado" bundesweit 322 Pädophile. Die Verdächtigen sollen Tausende Bilder und Videos heruntergeladen haben.

Oktober 2004: Wegen eines von Weißrussland aus betriebenen Kinderporno-Rings im Internet werden 1000 Menschen in zwölf Ländern festgenommen. Unter den Verdächtigen sind Lehrer, Kinderpsychologen und ein Diakon. Kreditkarten brachten die Polizei auf die Spur. 100.000 Fotos und Video-Dateien werden untersucht.

September 2003: Bei der Operation "Marcy" sind von den Ermittlungen gegen Kinderpornografie 26 500 Internetnutzer in 166 Ländern betroffen. Allein in Deutschland werden 530 Verdächtige ermittelt. Bei der Aktion werden 745 Computer, 35 500 CDs, 8300 Disketten und 5800 Videos beschlagnahmt.

September 2002: Mit Durchsuchungen bei 1400 Beschuldigten in Deutschland deckt die Polizei ein Kinderporno-Netzwerk auf. Laut Bundeskriminalamt werden fast 47.000 Datenträger und 25.000 Videos sichergestellt.

März 2001: Dutzende von Festnahmen in zahlreichen Ländern wegen Kinderpornografie: In Russland waren Videos vom Missbrauch von mehr als 300 Kindern gedreht und über das Internet verbreitet worden. Allein die russischen Behörden nehmen elf Verdächtige fest. Die britische Polizei meldet 17 Festnahmen, weitere Verdächtige werden in den USA und in mehreren Ländern Europas gefasst.

RZO