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OB wehrt sich gegen Vorwürfe

Mainz OB Jens Beutel (SPD) geht in die Offensive. Nachdem berichtet wurde, er hätte für sein Wohngrundstück von der Wohnbau einen verbilligten Pachtzins eingeräumt bekommen und damit rund 46 000 Euro gespart, kündigt er nun juristische Schritte gegen die aus seiner Sicht „gezielt verfälschenden Darstellungen“ an.

Damit greift Beutel vor allem den Bund der Steuerzahler (BdSt) an, auf dessen Hochrechnungen die veröffentlichten Zahlen beruhen. So würde der BdSt von einem falschen Mittelwert ausgehen. In dem zu Grunde gelegten Zinssatz von 4 Prozent seien auch gewerbliche Grundstücke mit berücksichtigt. Der tatsächliche Wert für Wohnobjekte habe aber in Mainz bei 2,9 Prozent gelegen.

In einer „Persönlichen Erklärung“ führt der OB nun eine Reihe von Gründen, die seiner Meinung nach maßgeblich dafür seien, dass er einen etwas niedrigeren Zinssatz zahlen von 2 Prozent musste. Dazu zählen eine geringe bauliche Nutzung des Grundstücks und der Verzicht auf ein vorzeitiges Ankaufsrecht.

Beutel kündigte an, die Angriffe auf seine Person nicht länger hinzunehmen. „Das nimmt Züge einer Hexenjagd an“, so der OB abschließend.

Mehr dazu am Samstag in der MRZ.

Fr, 07. Aug. 2009, 19:23 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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