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Musik

75 000 Menschen rockten in Wacken

Wacken Donnernde Gitarrenklänge beim weltweit größten Heavy-Metal-Festival: Rund 75 000 Menschen haben am Samstag bei strahlendem Sonnenschein in Wacken in Schleswig-Holstein kräftig «abgerockt».

Mehr als 80 Bands aus allen Erdteilen beschallten das sonst beschauliche Dorf zum Teil gleichzeitig von mehreren Bühnen aus mit einer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel. In der Nacht zum Sonntag ging das dreitägige Spektakel zu Ende. Ein Drittel der Fans kam aus dem Ausland.

Von Donnerstag bis Samstag standen bekannte Bands der Szene, unter anderem Doro, Saxon und Motörhead, auf den Bühnen. Für ein Paar aus Schleswig-Holstein wird das Spektakel wohl unvergesslich bleiben: Die fanatischen Wacken-Fans ließen sich auf einer Nebenbühne trauen. Für die Zeremonie zog Wackens Pastor Lars Därmann einen Talar über sein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift: «Ich gehör' zu Gottes Bodenpersonal».

Unter dem Motto «20 Years Louder Than Hell» (20 Jahre lauter als die Hölle) war nach alter Tradition auch die 20. Auflage des Festes bereits am Mittwoch inoffiziell von der Wackener Feuerwehrkapelle, den Wacken Fire Fighters, eröffnet worden. Was 1990 aus einer Bierlaune heraus als Open-Air-Konzert auf einer Kuhweide begann, hat sich mit der Zeit zum weltgrößten Heavy Metal-Festival entwickelt. «Im ersten Jahr kamen 800 Gäste, ich spielte mit meiner Band und zapfte nebenbei Bier», sagte Thomas Jensen, der gemeinsam mit seinem Kumpel Holger Hübner das Festival gründete und auch heute noch organisiert.

dpa-infocom