pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Lifestyle

Arbeitsschutz bemängelt Sonnenbrillen-Kennzeichnung

Dortmund Beim Kauf einer Sonnenbrille sollten Verbraucher auf eine ordentliche Kennzeichnung achten.

Dazu gehören nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Dortmund das CE-Kennzeichen und die Filterkategorie der getönten Gläser.

Außerdem sollte der Hersteller der Brille seine Kontaktdaten sowie Sicherheits- und Pflegehinweise beigefügt haben. Eine Überprüfung von Geschäften in Nordrhein-Westfalen, an der auch die Dortmunder Arbeitsschützer beteiligt waren, hatte jüngst ergeben, dass nur 53 Prozent aller angebotenen Sonnenbrillen sicherheitstechnisch einwandfrei sind. Am häufigsten hätten die Hersteller die Tönung der Gläser und die UV-Filterung nicht ermittelt oder fehlerhaft angegeben. Durch Brillengläser, die zu schwach filtern, kann schädliches UV-Licht in die Pupille eindringen und das Augengewebe verletzen.

In Deutschland seien Brillen mit der Filterkategorie zwei ausreichend, sagte Günter Ott von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Für Tropen- und Strandregionen seien Brillen mit der Kategorie drei zu empfehlen. «Brillen mit der Kategorie vier trägt man etwa bei einer Gletscherwanderung», so Ott. Sonnenbrillen seien aber nicht dafür gemacht, um in die Sonne zu sehen.

dpa-infocom