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«Halo»-Reihe sichert Fans: Die Evolution der Xbox

München Microsoft kann auf Erfolge zurückblicken wie kaum ein Unternehmen.

Mit PC-Spielen hat man früh auch eine Duftmarke im Segment Unterhaltung gesetzt.

Aber bereits Ende des vorigen Jahrtausends war klar, dass das Erobern der Wohnzimmer wichtig werden würde - und dass das mit dem PC kaum möglich sein würde. Eine Konsole sollte deshalb her, die mehr ist als eine Spielekonsole. Was als Idee begann, steht heute als Xbox 360 bei Millionen von Gamern.

Spätestens mit Sonys Playstation, auf dem Markt seit 1994, war die Konsole zum wichtigen Gerät im Wohnzimmer geworden. Entsprechend hoch war der Druck beim Entwickeln der Xbox, der Xbox-360-Vorgängerin. «Für Microsoft war es ein logischer strategischer Schritt, das im PC-Bereich gesammelte Wissen auch für eine Spielekonsole zu nutzen», sagt Oliver Kaltner von Microsoft in Unterschleißheim bei München.

Im März 2002 kam die Xbox in Europa heraus. Rund 24 Millionen Einheiten wurden weltweit verkauft. Neben den Multimedia-Fähigkeiten der Konsole ist vor allem eine Spieleserie verantwortlich für den Erfolg: der Ego-Shooter «Halo». «'Halo' gilt bei vielen Spielern als Begründer und Vorreiter eines neuen Ego-Shooter-Zeitalters», sagt Jens Quentin vom Online-Spielemagazin gameswelt.at.

«Halo 2» konnte an den Erfolg des ersten Teils anknüpfen. Als dann am 2. Dezember 2005 in Europa die Xbox 360 erschien, war «Halo 3» einer der Starttitel - und für viele Anhänger ein Grund, auf die neue Konsole umzusteigen. 30 Millionen Mal wurde die Xbox 360 bisher verkauft, 9 Millionen Stück davon wurden in Europa abgesetzt.

Microsoft hat trotz Startproblemen einen soliden Platz unter den Konsolen-Anbietern erreicht: «Die Controller von Xbox und Xbox 360 gelten bei nicht wenigen Spielern als beste Konsolen-Eingabegeräte», sagt Quentin. Auch eine Festplatte in der Konsole - eingeführt vom Softwaregigant aus Redmond - sei heute im Prinzip Standard.

Dazu kommt, dass Microsoft von Beginn an das Spieleerlebnis über das Internet in den Fokus gerückt hat. Ein Jahr nach dem Start der Konsole ging der Service Xbox Live online. Aus Kaltners Sicht ist auch die Benutzeroberfläche New Xbox Experience - eingeführt im November 2008 - ein wichtiger Schritt innerhalb der Xbox-Evolution.

Ohne Arbeit und Kosten war der Erfolg nicht zu haben. Man spricht von einem Anfangsverlust von rund vier Milliarden US-Dollar, die der Einstieg in den Konsolenmarkt Microsoft beschert hat. «Wir mussten feststellen, dass der Videospielemarkt deutlich anders funktioniert als der PC-Markt», sagt Kaltner.

Die Spieler sehen einiges kritisch. So wird bemängelt, dass die Konsole in Sachen Zuverlässigkeit zu wünschen übrig lasse. Die Fehleranfälligkeit und die Ausfallrate durch das Hitzeproblem seien zu hoch, so Quentin. Wie groß die Fangemeinde trotz allem ist, zeigt ein Blick auf und in die Fan-Webseiten von Konsole und Spielen sowie in Foren. Ein Diskussionsthema ist dort, wann der Nachfolger der Xbox 360 kommt. Im Forum «xbox360generation.de» wird 2011 gehandelt.

Auch ohne neue Hardware laufen die Weiterentwicklungen auf vollen Touren, wie Kaltner betont: «Im Herbst werden soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter angebunden.» Unter dem Stichwort «Project Natal» arbeiten die Entwickler an einer neuartigen Bewegungssteuerung. «Ohne Controller und nur mit den Bewegungen des Körpers wird der Spieler Teil des Geschehens.» Von Christoph Lippok, dpa

dpa-infocom


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