pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Verbraucher

Bericht: Datenmissbrauch immer noch leicht möglich

Hamburg Im Internet werden einem Bericht von NDR Info zufolge auch ein Jahr nach Bekanntwerden der ersten Fälle von Datenmissbrauch weiter massenhaft persönliche Angaben von Verbrauchern gehandelt.

Reportern von NDR Info sei es innerhalb weniger Stunden gelungen, auf dem Schwarzmarkt im Internet Tausende Datensätze zu kaufen, berichtete der Sender am Dienstag (12.8.). Diese enthielten neben Adresse und Geburtsdatum auch Bankverbindungen. Betroffene, deren Angaben dem Sender zugespielt wurden, berichten von einem massivem Missbrauch ihrer Daten. Danach buchten etwa Glücksspielfirmen ohne Zustimmung regelmäßig Geld von den Konten ab. Der Datenhändler sitzt laut NDR offensichtlich in Tunesien und habe offenkundig gute Kontakte zu deutschen Call Centern.

Tipps für Bankkunden (pdf): www. verbraucherzentrale-sachsen.de/mediabig/68971A.pdf Wie Verbraucher sich schützen können - Datenschützer raten dazu, mit persönlichen Informationen möglichst sparsam umzugehen. Wenn Verbraucher ihre Daten erst gar nicht bei Gewinnspielen oder Rabattsystemen angeben, können diese auch nicht in falsche Hände geraten. Vor allem die Kontoverbindung sollte man nur herausgeben, wenn man sich der Seriosität des Unternehmens versichert hat.

- Im Kleingedruckten von Formularen verbergen sich oft Klauseln, die dem Anbieter erlauben, Daten weiterzugeben. Dem können Verbraucher in der Regel widersprechen, indem sie ein Häkchen setzen oder entfernen.

- Kommt es zu betrügerischen Abbuchungen, können Bankkunden das Geld grundsätzlich zurückrufen. Es wird dann wieder gutgeschrieben. Denn bei Lastschriften muss derjenige die Rechtmäßigkeit belegen, der die Forderung bei der Bank eingereicht hat. Und das wäre im Betrugsfall der Betrüger.

- Der Rückruf geht auch online, wie Sprecher des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV) und des Bundesverbands deutscher Banken in Berlin bestätigen. Dazu loggen sich Kunden ein und navigieren über einen Button zum Widerspruch gegen Lastschriften. Dort müssen sie die betreffende Lastschrift anklicken und per TAN den Vorgang bestätigen.

- Grundsätzlich sollten Bankkunden bei Betrug möglichst schnell reagieren. Verbraucherschützer empfehlen deswegen, spätestens alle zwei Wochen die Kontoauszüge zu kontrollieren.

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
Regioticker
Eventkalender
rz lexikon
Energiesparen