ADAC-Test: Auch seitlicher Crash hat böse Folgen
München Schrammen Autos bei einem Unfall aneinander vorbei, können die Folgen übler sein als bei einem Frontalaufprall. Das ergab ein Experiment des ADAC.
Mitarbeiter des Clubs in München ließen zwei aktuelle Opel Astra H jeweils bei Tempo 56 seitlich stark versetzt zusammenstoßen. Ein Vorderrad des einen bohrte sich dabei in den Fußraum des anderen Wagens - schwerste Beinverletzungen können im Ernstfall die Folge sein.
Bei einem Frontalcrash bauen dagegen die Knautschzonen der beiden Autos einen großen Teil der Aufprallenergie ab, so dass die Folgen potenziell weniger gravierend sind. Zwar wirken die Knautschzonen auch, wenn zwei Fahrzeuge aneinander vorbeischrammen - allerdings nur eingeschränkt, da sich die Längsträger der Wagen gegenseitig nicht abstützen können. Eine sinnvolle Lösung dieses Problems können nach ADAC-Angaben an den Seiten eingeschweißte Stahlbleche sein.
dpa-infocom
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