Twitter-Abkürzungsdienst «tr.im» weiter online
New York/Hamburg Der Twitter-Abkürzungsdienst «tr.im» bleibt weiter im Netz verfügbar.
Nach zahllosen Einwänden und «absolut überwältigenden» Reaktionen von Nutzern sei die Webseite des Dienstes wieder online, teilten die Betreiber mit.
Erst wenige Tagen zuvor hatte die amerikanische Firma Nambu Technologie wegen zu hoher Netzwerkkosten und fehlendem Geschäftsmodell das Aus für «tr.im» verkündet. Das Unternehmen sucht nun weiter nach einem verlässlichen Partner.
Nambu werde auf unbefristete Zeit den Abkürzungsdienst weiterbetreiben, hieß es. Zugleich suche das Unternehmen nach Möglichkeiten für eine Zukunft. Von den Betreibern des populären Kurznachrichtendienstes Twitter hatte sich Nambu enttäuscht gezeigt. Statt einer erhofften Zusammenarbeit habe sich Twitter für den konkurrierenden Dienst «bit.ly» als Standard entschieden. Bit.ly bekomme dadurch eine Monopol-Position, gegen die mit Entwicklungen und Investitionen in vernünftiger Höhe nicht beizukommen sei, erneuerte das Unternehmen seine Kritik.
Mit Diensten wie tr.im oder bit. ly lassen sich lange Internet-Adressen (URLs) auf wenige Zeichen zusammenstauchen. Genutzt werden die Dienste vor allem bei Micro-Blogging-Diensten wie Twitter, über die sich nur maximal 140 Zeichen lange Nachrichten senden lassen.
«tr.im»-Blog: blog.tr.im
dpa-infocom
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