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Insolvenzverwalter hat bei Acment Arbeit aufgenommen

Neuwied Bei den Beschäftigten der Firma Acument in Neuwied-Niederbieber sitzt der Schock nach wie vor tief: Wie berichtet, hatte das Unternehmen für seine fünf Standorte in Deutschland vor einer Woche einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Bundesweit sind rund 1600 Beschäftigte betroffen, rund 440 davon arbeiten in Neuwied.

Inzwischen hat der vorläufige Insolvenzverwalter, Dr. Wolf von der Fecht von der Kanzlei Metzeler von der Fecht seine Arbeit aufgenommen. Wie das Verfahren ausgeht, kann er derzeit noch nicht sagen. Das Acument-Management strebt bekanntlich eine sogenannte Planinsolvenz an. Wie Wolf von der Fecht der RZ erläutert, geht es dabei im Wesentlichen darum, einen Gläubigervergleich herzustellen. Dies bedeutet: Allen, denen Acument derzeit noch Geld schuldet, wird eine gewisse Quote angeboten, um die Verbindlichkeiten aus der Welt zu schaffen. Das würde bedeuten, dass die Gläubiger jeweils nur einen Teil ihrer Verbindlichkeiten erhalten.

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der Neuwieder Rhein-Zeitung.

So, 16. Aug. 2009, 14:08 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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