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Kfz-Meister benutzte falschen TÜV-Stempel

Westerburg Ein gelernter Kfz-Meister wurde am Amtsgericht in Westerburg für schuldig befunden, im Herbst vergangenen Jahres eine Urkundenfälschung begangen zu haben, indem er einen Wagen scheinbar reparierte und danach TÜV- und ASU-Plakette sowie einen gefälschte TÜV-Stempel im Fahrzeugschein anbrachte. Der Angeklagte bestritt die Tat, stellte sich als Opfer eines Komplotts dar. Das Gericht sah ihn als überführt und verhängte eine viermonatige Freiheitsstrafe, die für die Dauer von drei Jahren zur Bewährung ausgesetzt wurde. Ferner muss der 47-Jährige 1000 Euro als Schadenwiedergutmachung an die finanziell nicht sonderlich gut gestellte Besitzerin des Fahrzeuges leisten.

Im Herbst vergangenen Jahres hatte eine heute 47-Jährige ihr Fahrzeug in eine Werkstatt fahren müssen, obwohl das Auto zwei Wochen zuvor mit TÜV-Plakette und Stempel versehen worden war. Als die Dekra-Prüfer das Fahrzeug auf die Rampe fuhren und unter das Auto schauten, staunten sie nicht schlecht: Es war derart durchgerostet und mangelhaft, dass es Tage zuvor niemals hätte über den TÜV hätte kommen dürfen. Sie ahnten, dass das etwas mit unrechten Dingen zugegangen sein musste. Ein Blick in den Fahrzeugschein verriet: Der TÜV-Stempel war ganz offensichtlich gefälscht.

Mehr dazu lesen Sie in der Montagausgabe der Westerwälder Zeitung.

So, 16. Aug. 2009, 13:43 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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