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Schweinegrippe: 96-Profis isoliert, Donavan spielt

Hannover Die Schweinegrippe wird beim Beckham-Club Los Angeles Galaxy offensichtlich weniger ernst genommen als bei Hannover 96.

Während sich beim Bundesligisten drei Fußball-Profis aus Sicherheitsgründen vom Rest der Mannschaft fernhalten müssen, hat ausgerechnet Landon Donovan für Galaxy gespielt. Der ehemalige Bayern-München-Profi ist nach eigenen Angaben Träger des Virus und wegen des Kontaktes zu 96-Profi Steven Cherundolo auch Auslöser der Vorsichtsmaßnahmen in Hannover. Mitte der Woche war Donavan noch krank, er ließ sich jedoch gegen Seattle einwechseln.

Nach dem Amerikaner Cherundolo , der unter Quarantäne gestellt wurde, sind auch die derzeit verletzten 96-Spieler Vinicius und Jan Rosenthal bei Hannover von der Schutzmaßnahme betroffen. «Wir haben sie bis Dienstag isoliert, weil sie Kontakt mit Cherundolo hatten», sagte Trainer Dieter Hecking am Samstag nach dem 1:1 im Bundesliga- Heimspiel gegen Mainz 05. Donovan und Cherundolo hatten mit dem US-Team das WM-Qualifikationsspiel in Mexiko mit 1:2 verloren. Nach der Rückkehr in Deutschland durfte Cherundolo nicht am Training teilnehmen, traf sich aber mit seinen Mitspielern Vinicius und Rosenthal zum Essen. Nach Angaben von 96- Sportdirektor Jörg Schmadtke wurden bei keinem der drei Profis Symptome der Krankheit entdeckt.

Donavan hingegen hatte nach eigenen Angaben den H1N1-Virus, ließ sich aber am Samstag bei der 0:2-Niederlage seines Vereins gegen Seattle Sounders FC für Stefani Miglioranzi einwechseln. «Als Sportler fühlt man sich öfter aus irgendwelchen Gründen nicht topfit», wird der US-Profi auf der Internetseite seines Vereins zitiert. «Ich habe mit solchen Dingen viel Erfahrung und ich weiß, wann ich mich okay fühle und wann nicht. Das einzige war, dass ich mich nicht so energievoll gefühlt habe. Den Rest der Woche fühlte ich mich ganz okay.» Er habe keine Fieber mehr. Daher habe er dem Trainer gesagt, dass er spielen könne.

«Es ist komisch, denn wenn die Leute das Wort Schweinegrippe hören, spielen sie verrückt», sagte der US-Profi. Dabei sei es nach seiner Erfahrung «wie jede andere Grippe, die ich gehabt habe». Der im vergangenen Jahr von Jürgen Klinsmann geholte und ein paar Mal eingesetzte Stürmer sagte weiter: «Es gibt offensichtlich ernste Fälle, aber die Mehrheit der Fälle ist wie andere Grippen auch.» Er selber habe zwei Tage pausiert und sei müde gewesen.

In Mexiko City hatte er zunächst gedacht, die Müdigkeit sei durch die Höhe verursacht. Er habe sich daher keine Sorgen gemacht. «Wenn ich gewusst hätte, dass ich krank war, wäre ich nicht nach Mexiko gefahren», erklärte der früher auch in Leverkusen aktive Profi.

dpa-infocom


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