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Wirtschaft     » Börse     » Fonds

Devisen: Robuste Konjunkturdaten treiben Euro über 1,43 US-Dollar

FRANKFURT - Robuste Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA haben den Euro am Freitag über die Marke von 1,43 US-Dollar getrieben. Die europäische Gemeinschaftswährung kostete am späten Nachmittag 1,4322 Dollar und damit gut ein Cent mehr als am Morgen und ganze drei Cent mehr als am Mittwoch. In der Spitze war der Euro am Freitag bis auf 1,4375 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4330 (Donnerstag: 1,4243) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6978 (0,7021) Euro.

"Die Konjunkturdaten sowohl aus den USA als auch aus der Eurozone haben positiv überrascht und den Aktienmärkten Auftrieb verliehen", sagte Devisenexperte Harwig Wild vom Bankhaus Metzler. Insbesondere die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone am am Morgen hätten die Märkte überrascht. Der Einkaufsmanagerindex für die Eurozone signalisiert laut Experten ein baldiges Ende der Rezession und eine Erholung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr. Die Stimmung der Einkaufsmanager hellte sich im August den sechsten Monat in Folge auf und erreichte mit 50 Punkten überraschend schnell wieder die Expansionsschwelle.

In der kommenden Woche könnte der Euro aus Sicht von Wild einen erneuten Anlauf in Richtung 1,44 Dollar unternehmen. Mit dem ifo-Geschäftsklima aus Deutschland und den Auftragseingängen für langlebige Güter aus den USA stehe eine spannende Woche bevor. Die Stimmung in den deutschen Unternehmen dürfte sich aus Sicht von Wild deutlich aufgehellt haben. Er geht davon aus, dass die optimistischen Erwartungen noch übertroffen werden könnten. Dies könnte den Aktienmärkten neuen Auftrieb verleihen und auch den Euro stützen. Auch die Signale aus den USA seien ermutigend. Laut den neuesten Häuserdaten zeigt dieser durch die Krise stark belastete Markt Stabilisierungstendenzen. Laut Aussagen von US-Notenbankpräsident Ben Bernanke vom Freitag sind die Aussichten für eine Rückkehr des Wirtschaftswachstums gut, wenn auch die Konjunkturerholung zunächst noch schwach ausfallen dürfte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86570 (0,86380) britische Pfund , 134,19 (134,11) japanische Yen und 1,5160 (1,5169) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 952,50 (940,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.325 (21.525) Euro.

dpa-infocom