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Devisen: Euro legt nach guten Konjunkturdaten zu

FRANKFURT - Der Euro hat am Dienstag von guten Konjunkturdaten profitiert und ist um rund einen Cent gestiegen. In der Spitze kletterte die Gemeinschaftswährung auf 1,4361 US-Dollar. Bis zum späten Nachmittag gab der Euro nur leicht nach und kostete zuletzt 1,4330 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4324 (Montag: 1,4323) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6981 (0,6982) Euro.

"Am Devisenmarkt war heute erneut das seit Wochen vorherrschende Bild zu beobachten", sagte Währungsexperte Thomas Amend von HSBC Trinkaus. So hätten gute Konjunkturdaten aus den USA zunächst die Aktienmärkte beflügelt, was sodann dem Euro zugute gekommen sei. Nachdem zunächst neue Zahlen vom amerikanischen Immobilienmarkt positiv überraschten, hellte sich auch die Stimmung der US-Verbraucher kräftig auf. Beides spreche für eine konjunkturelle Erholung in den USA, hieß es von Ökonomen.

"An dem Phänomen, dass der Euro regelmäßig von guten Konjunkturdaten profitiert und der Dollar belastet wird, dürfte sich so schnell nichts ändern", sagte Amend. Erst wenn die konjunkturelle Stabilisierung nachhaltig sei, könnte sich die Wirkungskette wieder normalisieren und der Dollar von guten US-Daten profitieren. "Bis dahin dürften aber noch einige Wochen ins Land ziehen."

Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87405 (0,86820) britische Pfund , 135,05 (135,57) japanische Yen und 1,5171 (1,5184) Schweizer Franken festgelegt. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 950,50 (951,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 21.475 (21.625) Euro.

dpa-infocom