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Devisen: Euro sinkt in Richtung 1,41 Dollar

FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch zwischenzeitliche Kursgewinne nicht halten können und ist in Richtung 1,41 US-Dollar gesunken. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,4220 Dollar, nachdem sie am Vormittag noch auf 1,4350 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag auf 1,4270 (Dienstag: 1,4324) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7008 (0,6981) Euro.

"Der Handel war heute sehr technisch geprägt, fundamentale Impulse wurden größtenteils ignoriert", sagte Devisenexperte Roland Raczek von der BayernLB. Nachdem der Euro im Vormittagshandel abermals an der Marke von 1,4350 Dollar gescheitert sei, habe er konsolidiert. Dieser Abwärtstrend sei von Gewinnmitnahmen seitens der Anleger verstärkt worden.

Neue Konjunkturdaten wurden von den Investoren größtenteils beiseite geschoben. Weder das abermals verbesserte ifo-Geschäftsklima für Deutschland noch überraschend gute Konjunkturdaten aus den USA sorgten für nachhaltige Bewegung am Devisenmarkt. Gleichwohl interpretierten Volkswirte die Daten als weiteren Beleg für eine konjunkturelle Erholung diesseits wie jenseits des Atlantiks.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87800 (0,87405) britische Pfund , 134,32 (135,05) japanische Yen und 1,5189 (1,5171) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 940,50 (950,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete wie am Vortag 21.475 Euro.

dpa-infocom