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Fahrsicherheitstraining: Kein Haftungsausschluss

Berlin/Stuttgart Teilnehmer von Fahrsicherheitstrainings sind nicht von der Haftung für von ihnen verursachte Schäden ausgeschlossen. Darauf weist der Deutsche Anwaltverein in Berlin hin.

Er beruft sich dabei auf ein Urteil des Oberlandesgericht Stuttgart (Az.: 5 U 44/08). Entsprechende Klauseln im Vertrag des Veranstalters seien unwirksam.

In dem Fall waren bei einem Sicherheitstraining zwei Motorradfahrer mit ihren Maschinen kollidiert. Dem Kläger entstand dadurch ein Schaden von 8000 Euro, die er sich vom Beklagten erstatten lassen wollte. Dieser war jedoch der Meinung, dass er als Teilnehmer des Sicherheitstrainings von der Haftung ausgeschlossen sei und berief sich auf entsprechende Klauseln in den Teilnahmebedingungen des Veranstalters.

Nach Auffassung des Gerichts bezogen sich diese jedoch allein auf den Veranstalter. Ein stillschweigender Haftungsausschluss mache keinen Sinn, wenn wie bei Kraftfahrzeugen eine Pflichtversicherung besteht. Da der genaue Unfallhergang nicht geklärt werden konnte, nahm das Gericht eine Mithaftung des Klägers von 50 Prozent an. Der Beklagte musste die andere Hälfte des Schadens tragen.

dpa-infocom


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