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Auto in Weiher gerollt: Versicherung muss zahlen

Koblenz Für Schäden an einem Fahrzeug, das auf abschüssiger Straße in einen Weiher rollt, muss die Vollkaskoversicherung zahlen. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Koblenz in einem Beschluss.

Denn nach dem Richterspruch handelt es sich dabei um einen Unfall. Das gilt selbst dann, wenn der Fahrzeughalter die Handbremse nicht fest genug angezogen und sich der Wagen deshalb selbstständig in Bewegung gesetzt hat (Az.: 10 U 622/08).

Das Gericht gab mit seinem Beschluss der Zahlungsklage eines Fahrzeughalters gegen seine Kfz-Vollkaskoversicherung statt. Der Kläger hatte auf einer abschüssigen Straße die Handbremse nicht ausreichend angezogen. Daher rollte der Pkw in einen nahe gelegen Weiher. Die Versicherung verweigerte eine Schadensregulierung mit dem Hinweis, es liege kein typischer Unfall vor. Daher handele es sich nicht um einen Unfallschaden, sondern um einen nicht versicherten sogenannten Betriebsschaden.

Das OLG teilte diese Auffassung nicht. Betriebsschäden seien solche Schäden, die unmittelbar durch Bedienungsfehler, wie etwa falsches Tanken, entstanden seien. Hier handele es sich dagegen um einen klassischen Unfall, heißt es in dem in der Fachzeitschrift «OLG-Report» veröffentlichten Beschluss.

dpa-infocom


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