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Bakterien-Belastung: Baden ist nicht überall sicher

München Das Badewasser am Strand Krummhörn an der Nordsee und in Kühlungsborn an der Ostsee ist mit Bakterien belastet. Das hat der ADAC in München ermittelt.

Seine Mitarbeiter hatten in Kühlungsborn einen Wert von 4564 MPN je 100 Milliliter (ml) für Escherichia-coli-Bakterien gemessen, die Magen-Darm-Erkrankungen verursachen können. In der Gemeinde Krummhörn in Ostfriesland lag er sogar noch höher. Der Grenzwert ist dem ADAC zufolge 1800 MPN je 100 ml. Die Wasserproben wurden in den Spiel- und Badebereichen der Strände entnommen. Als besonders anfällig für Infektionen gelten Kinder und ältere Menschen.

Auch der Wert für Intestinale Enterokokken war an beiden Stellen erhöht: In Kühlungsborn lag er laut ADAC bei 851 MPN, in Krummhörn bei 2618 MPN pro 100 ml. Der Grenzwert beträgt 700 MPN. Den Angaben zufolge werden die zuständigen Gemeinden über die Laborwerte informiert und aufgefordert, Maßnahmen gegen die Bakterienbelastung zu ergreifen. Nach den geltenden Verordnungen müssten die überschrittenen Grenzwerte ein Badeverbot nach sich ziehen, erläutert der ADAC.

Nach den Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO gibt es allein in Europa jährlich zwei Millionen Magen-Darm-Erkrankungen aufgrund von verunreinigten Badegewässern. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht vor allem, wenn Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien zum Beispiel über Fäkalien aus der Landwirtschaft in die Badegewässer gelangen. Das Risiko, damit in Berührung zu kommen, sei im Badebereich unmittelbar am Strand, an Bächen, Buhnen oder Einleitungen besonders hoch.

Weitere Infos zum Test: www.adac.de/Sommerservice

dpa-infocom


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