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Positive Signale von Ecclestone zu Hockenheim

London Ein erneutes Gespräch der Betreiber des Hockenheimrings mit Bernie Ecclestone hat der Hoffnung auf eine Zukunft der badischen Traditionsstrecke in der Formel 1 neue Nahrung gegeben.

«An der Einschätzung, dass wir zu einer positiven Lösung kommen, hat sich nichts geändert», sagte der Geschäftsführer Finanzen der Hockenheim-Ring GmbH, Karl-Josef Schmidt, der Deutschen Presse-Agentur dpa nach dem Termin im Londoner Büro des Formel-1-Rechtemitinhabers. Zu dem Termin war auch Hockenheims Oberbürgermeister Dieter Gummer mitgereist. Genaue Auskunft über den Stand der Verhandlungen könne er jedoch nicht erteilen, sagte Schmidt. Eine Entscheidung könnte im September fallen.

In den Verhandlungen mit Ecclestone soll ein Ausweg aus dem finanziellen Dilemma gefunden werden, dass die Stadt Hockenheim als 94-prozentiger Haupteigner der Streckenbetreiber-GmbH seit Jahren millionenschwere Verluste zu stemmen hatte. Angesichts des für 2010 vorausgesagten Defizits von sechs Millionen Euro hatte der Hockenheimer Gemeinderat im Juni den Ausstieg beschlossen.

Die Bemühungen um eine Rettung des Rings waren aber hinter den Kulissen weitergelaufen. Ecclestone hatte sich seitdem immer wieder zuversichtlich gezeigt, dass Hockenheim als Grand-Prix-Standort erhalten bleiben könne. Auch ein Gespräch des früheren Mercedes-Chefs Jürgen Hubbert als Vertreter der baden-württembergischen Landesregierung Mitte Juli auf dem Nürburgring hatte aber noch nicht die erhoffte Klarheit gebracht.

Angestrebt wird eine langfristige Lösung, bei der das jährliche Wechselspiel Hockenheims als Austragungsort des Deutschland-Rennens mit dem Nürburgring fortgesetzt werden soll. Zur Debatte steht, dass Ecclestone den Grand Prix auf dem Hockenheimring künftig in Eigenregie veranstaltet.

dpa-infocom


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