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Handy-Anwendungen: Vodafone stellt offene Plattform vor

Berlin Der Mobilfunkbetreiber Vodafone setzt auf offene Softwareanwendungen für das Handy.

Auf der Funkausstellung IFA (4. bis 9. September) in Berlin stellte Vodafone die bereits angekündigte eigene Plattform vor.

Gemeinsam mit China Mobile , Verizon Wireless und Softbank Mobile lässt Vodafone Softwareanwendungen entwickeln, die unabhängig von Handy und Betriebssystem laufen. Die Entwicklerplattform sei bereits online, sagte Frank Rosenberger, zuständig für das Privatkundengeschäft. Eine größere Anzahl von Anwendungen solle in Europa Ende des Jahres bereitstehen.

Weltweit eifern Handyhersteller und Netzbetreiber dem Beispiel des «App Store» für Apples iPhone nach und starten Online-Plattformen, von denen kleine Anwendungen wie Spiele, Navigationshilfen oder Informationsdienste für das Handy heruntergeladen werden können. Bislang bedienen sie aber jeweils nur ein bestimmtes Gerät oder Betriebssystem.

Das will Vodafone nun ändern: Die Programme sollen in einem offenen Standard entwickelt werden, der auf Java basiert. Technische Voraussetzung sei damit nur eine bestimmte Browser-Umgebung, die Java unterstützt, sagte Rosenberger. «Deshalb werden die Applikationen portabel zwischen allen Geräten und Betriebssystemen sein.» Vodafone hatte die Plattform im Mai angekündigt, sie soll zunächst in acht Ländern, darunter auch Deutschland, zur Verfügung stehen.

Weitere Infos zur Messe: www.ifa-berlin.de

dpa-infocom


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