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Springer übernimmt Mehrheit an Stepstone

Berlin Der Medienkonzern Axel Springer («Bild», «Welt») forciert den Ausbau seines europäischen Internetgeschäfts und übernimmt die Mehrheit am Jobportal Stepstone.

Mit dem Kauf weiterer Aktien für 24,6 Millionen Euro wird der Anteil an dem norwegischen Unternehmen von bisher knapp 33 auf 52,3 Prozent aufgestockt, wie Springer am späten Mittwochabend in Berlin mitteilte. Den restlichen Stepstone-Aktionären soll angeboten werden, ihre Anteile für jeweils 0,99 Euro ebenfalls zu verkaufen. An der deutschen Stepstone-Tochter hält Europas größtes Zeitungshaus bereits 49,9 Prozent der Anteile.

Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner sagte, der europäische Online-Stellenmarkt biete sehr gute Perspektiven für ein dynamisches Wachstum. Der Mehrheitserwerb sei ein wichtiger Schritt, Springer noch internationaler und digitaler aufzustellen. Stepstone mit Sitz in Oslo sieht sich als eine der weltweit größten Online-Jobbörsen und hat nach eigenen Angaben mehr als 16 000 Kunden. In Deutschland werden auf der Seite derzeit rund 24 000 Stellen angeboten. Europaweit sind es der Internetseite zufolge mehr als 400 000. Größter Konkurrent in Deutschland ist der Anbieter Monster.

Durch die Mehrheitsübernahme kann Springer bereits von diesem Jahr an den Stepstone-Umsatz voll in der eigenen Bilanz berücksichtigen. Dies dürfte den Erlös aus digitalen Medien um rund 100 Millionen Euro nach oben treiben. Im vergangenen Jahr hatte Springer in diesem Feld rund 383 Millionen Euro erlöst. Der gesamte Konzernumsatz lag 2008 bei rund 2,7 Milliarden Euro.

Springer rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzrückgang bei Stepstone um gut 20 Prozent. 2008 hatte das norwegische Unternehmen 123,5 Millionen Euro umgesetzt und vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 15,7 Millionen Euro verdient. Im ersten Halbjahr 2009 konnte sich die Online-Stellenbörse der Krise nicht entziehen und musste einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen.

dpa-infocom


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