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Loewe denkt über Einstiegsmodell nach

Berlin Der auf hochpreisige Unterhaltungselektronik spezialisierte deutsche Hersteller Loewe denkt über ein günstigeres Einstiegsmodell nach.

Loewe werde aber auch in Zukunft keine Abstriche bei der Qualität machen und kein Billig-Modell auf den Markt bringen, betonte Vorstandschef Frieder C. Löhrer am Donnerstag auf der Funkausstellung IFA in Berlin. Das Einstiegsmodell könnte Verbrauchern den Zugang zum Fernseh-Premiummarkt öffnen, meinte Löhrer. Es werde auch keine neue Marke etabliert.

Vom Start von HDTV-Sendungen in hoher Auflösung im öffentlich- rechtlichen Fernsehen 2010 erwartet der Loewe-Manager einen starken Marktimpuls. Der damit verbundene Qualitätsschub könne der Branche einen Absatzzuwachs von 10 bis 15 Prozent bringen. «Das Thema ist jetzt in Deutschland angekommen», stellte Löhrer fest.

Loewe will sein Auslandsgeschäft stärken. Der Exportanteil am Geschäft des Kronacher Unternehmens betrage knapp 50 Prozent. Auf einigen Märkten sei das Geschäft wegen der Krise im Moment sehr schwer. Ziel sei ein Anteil von 60 Prozent. Dafür würden die Vermarktungsstrukturen verbessert. «Wir investieren in 67 Galerien, die höchste Form unser Vermarktungsstufe», sagte der Manager. Es sollen in Kürze sechs Galerien in England und zwölf in Spanien eröffnet werden. Die IFA werde auch dazu genutzt, um Händlern die Vermarktung hochwertiger Geräte zu erläutern.

Loewe erwartet trotz der Wirtschaftsflaute ein gutes Geschäft bis Jahresende und geht von einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres - rund 374 Millionen Euro - aus. In den Monaten Juni und August sei gut verkauft worden, berichtet Löhrer. Im Frühjahr habe die Aktion «Alt gegen Neu» zu einem deutlichen Plus geführt, sagte Löhrer. Im gesamten ersten Halbjahr 2009 lag der Umsatz nach einem schwachen Start ins Jahr jedoch mit 143,8 Millionen Euro um 20 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzernüberschuss betrug nur noch 0,3 Millionen Euro gegenüber 9,7 Millionen ein Jahr zuvor.

Eine schnelle Einführung des dreidimensionalen Fernsehen sieht Löhrer skeptisch. Dies werde noch drei bis sieben Jahre dauern. «Kürzer geht es wohl nicht. Dies hängt auch mit dem Angebot von Inhalten ab.». 3D sei schon immer eine große Idee der Menschen gewesen. «Bilder im 2D-Format sind dagegen wie zusammengedrücktes Theater.» Noch dürfte die für die dreidimensionale Ansicht erforderliche Brille ein großes Hindernis bei den Verbrauchern sein.

dpa-infocom


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