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Multimediale Weiterbildung für den Fachhandel

Berlin Der Fernseher hat keine Verbindung zum Internet, die Settop-Box empfängt kein Signal und das Media-Center ist abgestürzt.

Selbst technisch versierte Verbraucher verheddern sich beim Einrichten in ihrem Multimedia-Heimnetzwerk zu Hause.

Auch Fachleute blicken bei der Vielfalt der Komponenten oft nicht mehr richtig durch. Unter dem Strich sind die Konsumenten die Verlierer, denn oft genug verzichten sie freiwillig auf die neuen multimedialen Möglichkeiten. Auch Verkäufern und Fachleuten fehlt der Überblick. Diese Lücke will eine Weiterbildungsinitiative schließen.

Die neue Initiative «PluralMedia» richtet sich an Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen. «Knapp gerechnet könnten rund 7000 Mitarbeiter bei ihrer täglichen Arbeit davon profitieren», sagte Geschäftsführer Theo Ubbens am Samstag auf der Funkausstellung IFA in Berlin. Ziel sei, ein qualifiziertes Bindeglied zwischen Geräteherstellern und Verbrauchern zu entwickeln. Die bundesweite Initiative wird von den Wirtschaftsfachverbänden Bitkom, BVT und ZVEI getragen. Der TÜV Rheinland soll dabei eine Zertifizierung für besonders geschulte Händler anbieten. Damit kann der Verbraucher sicher sein, dass er von Experten umfangreich und fachkundig beraten wird.

Die Initiative startete mit Beginn der IFA. Nach ersten Schulungen in diesen Wochen soll das Qualifizierungsangebot Anfang 2010 bundesweit beginnen. Eine umfassende Weiterbildung umfasst Lehrstoff für 30 Tage. Das Angebot ist modular aufgebaut, als Abschluss gibt es in der ersten Stufe den zertifizierten «Berater», und aufbauend die Qualifizierung zum «Spezialisten». Bei erfolgreicher Schulung der Mitarbeiter wird das Siegel «Geprüfter Fachbetrieb» vergeben.

Der TÜV Rheinland werde die Einhaltung der Standards jährlich überprüfen. PluralMedia werde von führenden Herstellern von Unterhaltungselektronik und mehreren Einkaufs-Kooperationen unterstützt, erklärte Ubbens. Die Initiative erwartet, dass es Zuschüsse von den Bundesländern zu den Weiterbildungskosten geben wird.

www.PluralMedia.de

dpa-infocom


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