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BMW-Sauber hofft auf 13. Formel-1-Startplatz

Monza Anfang nächster Woche will der Internationale Automobilverband FIA mitteilen, welches Formel-1-Team BMW-Sauber nach dessen Ausstieg in der kommenden Saison ersetzt.

«Nachdem wir von der FIA vorletzte Woche informiert wurden, dass wir in den Kreis der Bewerber aufgenommen sind, haben wir die erforderlichen Informationen und Unterlagen eingereicht», bestätigte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen der Deutschen Presse-Agentur in Monza, dass ein eventuelles Nachfolgeteam zu den Kandidaten für den 13. und letzten Startplatz gehört. «Die FIA hat für die nächste Woche eine Entscheidung angekündigt.»

BMW und Partner Peter Sauber, dem noch 20 Prozent an seinem früheren Rennstall gehören, suchen derzeit fieberhaft einen Käufer. Angeblich soll es einen Investor aus Malaysia geben. Früher war der malaysische Ölkonzern Petronas Hauptsponsor bei Sauber. Theissen hatte im Vorfeld des Großen Preises von Italien erklärt: «Es gibt eine Chance fürs Team, weiterzumachen, aber längst keine Gewissheit. Wir arbeiten hinter den Kulissen sehr hart an einer Lösung. Aber im Moment kann ich nichts dazu sagen.»

Theissen hofft, noch vor dem Großen Preis von Singapur am 27. September positive Ergebnisse zu erzielen. «Bis dahin sollte klar sein, wohin es geht», sagte er BMW-Mann. Vor allem die etwa 400 Angestellten im Schweizer Standort Hinwil hoffen auf eine Fortsetzung des Formel-1- Projektes. In der Schweiz hatten der Ausstieg und die anschließende Politik des Münchner Automobilkonzerns für viel Verärgerung und Kritik gesorgt.

Um den letzten Platz bewerben sich drei Rennställe. «BMW-Sauber ist einer von drei Kandidaten. Sie gelten als neues Team, weil sie das Concorde Agreement nicht unterschrieben haben», sagte FIA-Präsident Max Mosley der online-Ausgabe von «Autosport». Zudem wollen Epsilon Euskadi (Spanien) und Lotus (Großbritannien) von 2010 an in der Formel 1 fahren. Als Neueinsteiger für die kommende Saison stehen Manor GP, USF1 und Campos Racing bereits fest.

dpa-infocom


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