pic Zählpixel
kalaydo leftkalaydo logo
RZ-Blog  |  Twitter  Mobil&RSS  |  Kontakt
suchen im
Lexikon
RZ-Online-Archiv
Zeitungs-Archiv
Internet
< Schnell-Navigation >
KinoWelt VideoWelt FotoWelt MeineWelt
Sportsline ·  » 

Starkes DBB-Team verliert gegen Griechenland

Bydgoszcz Die deutschen Basketballer sind mit der erwarteten Niederlage gegen Medaillen-Kandidat Griechenland in die EM-Zwischenrunde gestartet, haben sich aber erneut sehr achtbar aus der Affäre gezogen.

Das Team von Dirk Bauermann unterlag in Bydgoszcz (Bromberg) gegen den zweifachen Europameister mit 76:84 (33:41). «Trotz der Niederlage kann man sehr, sehr zufrieden sein mit der Leistung», sagte der Bundestrainer und stellte fest: «Es war sicher das beste Spiel, das wir in den letzten Jahren gegen die Griechen gezeigt haben. Die Jungs haben mit viel Leidenschaft gespielt.»

Der mit 23 Punkten und einer einhundertprozentigen Trefferquote gegen den Vize-Weltmeister überragende Heiko Schaffartzik meinte: «Dass wir gegen eine so große Basketball-Nation wie Griechenland so lange mithalten konnten, darauf können wir auch ein bischen stolz sein.» Die DBB-Equipe kann die Zwischenrunde nach wie vor aus eigener Kraft erreichen. Dafür wäre aber ein Sieg gegen Mazedonien nötig. «Wenn alles normal läuft, wird das die Partie sein, in der es für uns um die Qualifikation für das Viertelfinale geht», sagte Bauermann. In der Vorbereitung konnten die deutschen Riesen gegen Mazedonien einmal gewinnen, steckten aber auch eine deutliche Niederlage ein. Ihrerseits kassierten die Mazedonier gegen die weiter ungeschlagenen Franzosen eine 57:83 (18:49)-Packung und bleiben damit als einziges Team der Gruppe sieglos.

Gegen Griechenland war vor nur 2500 Zuschauern in der Sports Arena Luczniczka neben dem überragenden Schaffartzik der Ulmer Robin Benzing (16) der beste deutsche Werfer. Mit Deutschland, Russland und Kroatien haben nun vier Teams in der Gruppe E vier Punkte auf dem Konto. Titelverteidiger Russland besiegte im ersten Spiel der Gruppe E Kroatien mit 62:59 (28:26). Die Griechen stehen mit sechs Zählern hingegen bereits so gut wie sicher in der Runde der letzten Acht.

Für die Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB) war es im 46. Vergleich mit den Hellenen die 29. Niederlage. Auch mit Superstar Dirk Nowitzki hatten die deutschen Riesen gegen Griechenland stets schlecht ausgesehen und zuletzt bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 eine deutliche 64:87-Pleite kassiert. Der letzte Sieg gegen die Basketball-Nation Griechenland, die seit Jahren auch die Vereins- Wettbewerbe dominiert, liegt bereits acht Jahre zurück.

Bauermann begann beim Start der Zwischenrunde zum vierten Mal nacheinander mit der gleichen Anfangsformation. Allerdings musste der 51-Jährige bereits nach vier Minuten reagieren, weil Spielmacher Steffen Hamann mit drei Fouls belastet war. Überhaupt hatte das deutsche Team wieder große Probleme mit der kleinlichen Regelauslegung der Schiedsrichter und bereits nach dem ersten Viertel 13 Fouls (die Griechen nur drei) auf dem Konto.

Dennoch hielten die deutschen Korbjäger den Rückstand nach dem ersten Viertel in Grenzen und lagen nur mit sechs Punkten hinten (19:25). Vor allem der Braunschweiger Schaffartzik, der Hamann lange Zeit ersetzte, hielt seine Mannschaft im Spiel. «Ich hätte lieber Null Punkte gemacht, und wir hätten gewonnen», sagte er danach. Die junge deutsche Team, in dem gleich fünf Spieler erst 21 Jahre alt oder jünger sind, verkaufte sich sehr gut. Immer wieder konnte die DBB-Auswahl den Rückstand verkürzen, doch immer wieder zogen die Griechen an und davon. Doch das Bauermann-Team hielt dagegen und die Niederlage gegen die bislang offensivstärkste Mannschaft des Turniers in Grenzen. Von Lars Reinefeld, dpa

dpa-infocom


Sie benötigen Flash Player 9, um den RZ-Video-Player ansehen zu können.
RZ-Blog