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Bancé sorgt für Mainzer Sieg - 2:1 gegen Hertha

Mainz Der Mainzer Bruchweg ist für Spitzenteams der Fußball-Bundesliga kein gutes Pflaster.

Nach Vizemeister Bayern München musste das auch der letztjährige Vierte Hertha BSC erkennen.

Das 1:2 (0:0) beim Aufsteiger FSV Mainz 05, die vierte Niederlage im fünften Spiel, und das Abrutschen auf den vorletzten Tabellenplatz bringen den Trainerstuhl von Lucien Favre ins Wackeln. «Die Niederlage ist schwer zu akzeptieren. Wir hatten nach dem 1:0 doch alles im Griff», sagte der schwer enttäuschte Schweizer Coach. Die unbändige Leidenschaft des Neulings aber hatten die Hauptstädter nicht auf der Rechnung. «Das war ein schweres Stück Arbeit. Wir wussten, dass es eine zähe Angelegenheit wird», meinte der Mainzer Trainer Thomas Tuchel.

In einer dramatischen Schlussphase drehte Mainz ein schon verloren geglaubtes Spiel, denn über weite Strecken waren die 05-Aktionen nur Stückwerk. Andreas Ivanschitz glich mit einem verwandelten Foulelfmeter (80. Minute) die Berliner Führung durch Maximilian Nicu (50.) aus. Dann war es Aristide Bancé, der die meisten der 20 200 Zuschauer mit dem Siegtreffer (85.) in Ekstase versetzte und ein über weite Strecken schwaches Spiel noch zu einem Erlebnis machte.

Die Partie war ein Geduldsspiel. Die Zuschauer ließen sich das Geschiebe mit reihenweise leichten Ballverlusten auf beiden Seiten eine knappe halbe Stunde lang gefallen, dann machten sie ihrem Unmut mit Pfiffen Luft. «Die Berliner sind eben schwer zu bespielen», erklärte Tuchel, der auf Torhüter Christian Wetklo zurückgreifen konnte, aber auf Miroslav Karhan (Knöchel) verzichten musste. Überraschend besetzten Tim Hoogland und Elkin Soto die «Sechser»-Positionen. Bei den Berlinern fehlten die verletzten Arne Friedrich und Gojko Kacar. Dafür feierte der aus Dortmund gekommene Florian Kringe sein Debüt, musste aber bereits nach 13 Minuten verletzt ausgewechselt werden.

Wetklo und sein Berliner Gegenüber Jaroslav Drobny verlebten ruhige Minuten, denn die Spielkunst der Kontrahenten reichte nur bis zum Strafraum. Dann brachte der eingewechselte Maximilian Nicu Hertha mit der ersten Chance in Front, als er Wetklo von der Strafraumgrenze überwand. Der Rückstand taute auch die Mainzer auf, die die Schlagzahl erhöhten. Bancé zwang Drobny zu einer Glanzparade (54.), die der Berliner Keeper nach 73 Minuten gegen den Stürmer aus Burkina Faso wiederholte. Der eingewechselte Amateur Adriano brachte richtig Schwung in den 05-Angriff. Nemanja Pejcinovic holte den Mainzer bei seinem Debüt von den Beinen. Ivanschitz verwandelte den Strafstoß und sorgte für die dritte Luft der Mainzer. «Jetzt gibt es keine Ausreden mehr. Wir haben erfahrene Leute in der Innenverteidigung, da darf das nicht mehr passieren», schimpfte Herthas Kapitän Pal Dardai. Von Detlef Rehling, dpa

dpa-infocom


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