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«Wickie» erobert deutsche Kinosäle

Hamburg Michael «Bully» Herbigs «Wickie und die starken Männer» hat am Wochenende die Herzen der deutschen Kinobesucher erobert.

Der Film nach der beliebten Zeichentrickfigur sicherte sich den ersten Platz in den Charts.

In der Beliebtheitsskala folgt dann der Neueinsteiger «District 9», ein von Peter Jackson («Herr der Ringe») produzierte Science-Fiction-Thriller.

Die jüdischen Nazi-Killer in Quentin Tarantinos «Inglourious Basterds» mussten sich daher mit Rang drei zufriedengeben. In den USA rutschte der Streifen auf den dritten Rang ab. Obwohl der Nazijäger-Streifen mit Brad Pitt, Christoph Waltz und Daniel Brühl schon in der vierten Woche läuft, kam er immerhin noch auf 6,5 Millionen Dollar. Damit kann er bereits ein Einspielergebnis von insgesamt 104 Millionen Dollar vorweisen. Tarantino fehlen so nur noch vier Millionen Dollar, um seinen persönlichen Umsatz-Rekord zu brechen, den er 1994 mit «Pulp Fiction» aufstellte.

Alte und neue Nummer vier ist in den deutschen Kinocharts die Komödie «Hangover» des «Starsky & Hutch»-Regisseurs Todd Phillips. Hape Kerkeling rutschte mit seiner Wahl-Satire «Horst Schlämmer - Isch kandidiere» auf Platz fünf, Vorwoche drei. Die deutschen Kinocharts wurden von der Cinemaxx-Gruppe ermittelt.

Der in Deutschland wenig bekannte US-Filmemacher Tyler Perry hat erneut einen Hit an den amerikanischen Kinokassen gelandet. Seine Komödie «I Can Do Bad All By Myself» spielte am Wochenende 24 Millionen Dollar (16,5 Millionen Euro) ein und führte damit die US-Charts an.

Der afroamerikanische Filmmogul , der auch das Drehbuch schrieb und Regie führte, spielt darin erneut die Rolle der Madea, einer schwergewichtigen, aber herzensguten schwarzen Großmutter. 80 Prozent der Kinokarten gingen an ein schwarzes Publikum. In Europa stießen die Tyler-Perry-Filme bisher auf wenig Resonanz.

Den zweiten Platz der US-Charts belegte nach Studioschätzungen der neue Animationsfilm «9», der es weit abgeschlagen auf 10,9 Millionen Dollar brachte. Hollywood-Star Sandra Bullock konnte mit der Komödie «Verrückt nach Steve» mit 5,8 Millionen Dollar in der zweiten Woche den vierten Platz belegen. Der romantische Streifen kommt Mitte November auch in Deutschland in die Kinos. Der Horror-Streifen «Final Destination 4» brachte es nach zwei Wochen auf dem Spitzenplatz mit 5,5 Millionen Dollar nun auf Rang fünf.

dpa-infocom