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Studie: Handel schlecht vorbereitet auf Glühlampenverbot

Düsseldorf - Jeder dritte Verkäufer von Energiesparlampen lässt seine Kunden bei Nachfragen im Dunkeln stehen. Das hat ein Test der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen in 222 Geschäften ergeben.

Danach wussten gerade zwei Drittel der Verkäufer, dass beim Austausch einer 100-Watt-Glühlampe mindestens eine 20-Watt-Energiesparlampe für das rechte Licht sorgen muss.

Dunkle Schatten gab es auch bei der Frage zum Umweltschutz, berichteten die Verbraucherschützer in Düsseldorf. In 30 Prozent der getesteten Geschäfte wussten die Verkäufer demnach nicht, dass Energiesparlampen wegen des Quecksilberanteils unbedingt in den Sondermüll gehören. Am schlechtesten war die Beratung den Angaben zufolge in Drogerien, Supermärkten und bei Discountern. Am besten schnitten erwartungsgemäß Lampenfachgeschäfte ab.

Die Verbraucherzentrale NRW kommt zu dem Schluss, dass der Handel schlecht auf das Glühlampenverbot vorbereitet ist, das von Dienstag (1. September) an greift. Sie verweist darauf, dass klare Glühlampen ab 100 Watt aufwärts sowie alle matten Glühlampen EU-weit nicht mehr in den Handel gebracht werden dürfen. Stufenweise wird das Verbot ausgeweitet.

«Mit Blick auf die Umwelt und unter dem Kostenaspekt ein richtiger Schritt», sagte Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale NRW. Tausche ein Haushalt nur eine herkömmliche 100-Watt-Glühlampe gegen eine 20-Watt-Energiesparlampe mit gleicher Lichtausbeute aus, spare er auf die durchschnittliche Lebensdauer der Lampe von 10 000 Stunden gerechnet rund 175 Euro Stromkosten. Die Umwelt werde mit einer Viertel Tonne Kohlendioxid weniger belastet.

dpa-infocom