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Devisen: Euro steigt auf neues Jahreshoch

FRANKFURT - Der Euro hat seinen Höhenflug auch am Mittwoch fortgesetzt und ist auf den höchsten Stand seit Dezember 2008 gestiegen. In der Spitze klettert die Gemeinschaftswährung auf genau 1,46 US-Dollar und kostete damit rund einen Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittag noch auf 1,4522 (Dienstag: 1,4473) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6886 (0,6909) Euro.

"Dass der Euro heute abermals zulegen konnte, ist vor allem auf die freundlichen Aktienmärkte zurückzuführen", sagte Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Nach wie vor sei der Zusammenhang zwischen Aktienmarktentwicklung und Eurokurs sehr groß. Verstärkt worden sei der Kursanstieg von technischen Faktoren. "Viele Anleger sind von dem Kurssprung des Euro überrascht worden, und diese Marktteilnehmer müssen jetzt entsprechende Positionen ausgleichen."

Grundsätzlich geht Wortberg von einem anhaltend festen Euro aus. So habe die Gemeinschaftswährung bereits am Dienstag wichtige technische Marken durchbrochen. "Fundamentale Impulse sehe ich in den nächsten Tagen nur wenige." Lediglich das am Freitag anstehende US-Verbrauchervertrauen könnte für nachhaltige Bewegung sorgen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87930 (0,87365) britische Pfund , 134,13 (133,57) japanische Yen und 1,5173 (1,5159) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 999,50 (1.000,70) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 22.225 (22.525) Euro.

dpa-infocom