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Devisen: Euro gibt Gewinne teilweise wieder ab

FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwochabend einen Teil seiner zwischenzeitlichen Kursgewinne wieder eingebüßt. In der Spitze war die europäische Gemeinschaftswährung auf genau 1,46 US-Dollar gestiegen - dies war der höchste Stand seit Dezember 2008. Im späten Handel wurde der Euro nach Gewinnmitnahmen mit 1,4542 Euro gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag noch auf 1,4522 (Dienstag: 1,4473) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6886 (0,6909) Euro.

Der monatliche Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) habe sich jedoch kaum auf den Devisenmarkt ausgewirkt, hieß es am Markt. Insgesamt hat die Fed eine weitere Stabilisierung der Wirtschaft beobachtet. "Dass der Euro heute abermals zulegen konnte, ist vor allem auf die freundlichen Aktienmärkte zurückzuführen", sagte Devisenexperte Ulrich Wortberg von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Nach wie vor sei der Zusammenhang zwischen Aktienmarktentwicklung und Eurokurs sehr groß. Verstärkt worden sei der Kursanstieg von technischen Faktoren. "Viele Anleger sind von dem Kurssprung des Euro überrascht worden, und diese Marktteilnehmer müssen jetzt entsprechende Positionen ausgleichen."

dpa-infocom