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Devisen: Eurokurs gefallen - Handelsstreit zwischen China und USA bewegt

FRANKFURT - Der Euro hat sich am Montag im Nachmittagshandel von seinen anfänglichen Kursverlusten erholt und ist wieder über 1,46 Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde mit 1,4607 US-Dollar gehandelt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,4561 (Freitag: 1,4594) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6868 (0,6852) Euro.

"Der Handelsstreit zwischen China und den USA hatte zunächst den US-Dollar gestützt", sagte Rainer Sartoris, Devisenexperte bei HSBC Trinkaus. Nach den amerikanischen Strafzöllen auf chinesische Reifen-Importe hat China seinerseits Ermittlungen wegen der angeblichen Ausfuhr von Hühnerfleisch und Autoteilen aus den USA zu Schleuderpreisen eingeleitet. "Dies hat die Unsicherheit an den Märkten erhöht und der Dollar ist als sicherer Hafen gesucht worden." Zudem hätten auch die schwachen Aktienmärkte den Euro belastet. Zeitweise war der Euro bis auf 1,4514 Dollar gesunken.

Im Nachmittagshandel erholte sich der Euro und stieg zwischenzeitlich auf ein Tageshoch von 1,4633 Dollar. Offenbar hätten viele Anleger am Devisenmarkt erkannt, dass ein Handelskrieg zwischen China in erster Linie den USA schaden würde und weniger Europa, sagte Sartoris. Marktbewegende Konjunkturdaten wurden im Tagesverlauf nicht veröffentlicht.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87900 (0,87390) britische Pfund , 132,30 (132,62) japanische Yen und 1,5133 (1,5137) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 999,25 (1.008,25) Dollar gefixt. Der Kilobarren kostete 22.175 (22.175) Euro.

dpa-infocom