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Unfall auf A 3: Schwerverletzten aus brennendem Porsche gerettet

Sessenhausen Dramatische Rettungsaktion gestern Mittag um 11.55 Uhr auf der A 3 in Höhe Sessenhausen: Ein nach einem Unfall schwer verletzter und in seinem Wagen eingeklemmter, 43-jähriger Pkw-Fahrer konnte in letzter Minute aus seinem brennenden Porsche 911 Carrera gerettet und per Hubschrauber in eine Notfallklinik geflogen werden. Ersthelfer und eine Streife der Bundespolizei hatten den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle gehalten. Vermutlich wegen zu hoher Geschwindigkeit war der Porschefahrer auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten, kam nach links von der Fahrbahn ab und verlor im Bereich der Mittelschutzplanke gänzlich die Kontrolle über das Fahrzeug. Das Fahrzeug schleuderte zurück über alle drei Fahrstreifen nach rechts neben die Fahrbahn.

Hier durchbrach der Pkw einen Wildschutzzaun, überschlug sich mehrfach und blieb etwa 40 Meter neben der Autobahn in einem gerodeten Waldstück stehen. Der schwer verletzte Fahrer war im Fahrzeug eingeklemmt und konnte sich nicht selbst befreien. Der Porsche begann zu brennen; mehreren vor Ort eintreffenden Ersthelfern, unter anderem einem zufällig vorbeifahrenden Streifenwagen der Bundespolizei, gelang es durch den Einsatz von Handfeuerlöschern, den Brand bis zum Eintreffen der Feuerwehr unter Kontrolle zu halten. Während der dramatischen Bergung löschten Feuerwehrkräfte den schwelenden Brand ab, während die Kollegen mit schwerem technischem Gerät den eingeklemmten Fahrer aus dem Fahrzeug herausschnitten. Der schwerstverletzte 43-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Notfallklinik geflogen. Der Porsche wurde bei dem Unfall völlig beschädigt, die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf etwa 100 000 Euro.

Mehr dazu lesen Sie in der Dienstagausgabe der Westerwälder Zeitung.

Mo, 14. Sep. 2009, 17:02 © Rhein-Zeitung & Rhein-Zeitung
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