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ARD und ZDF schalten analogen Satellit erst 2012 ab

Berlin Die öffentlich-rechtlichen TV-Sender in Deutschland werden erst im ersten Quartal 2012 die Ausstrahlung ihrer Programme in analoger Form über Satellit beenden.

Das kündigte der stellvertretende ARD-Vorsitzende Fritz Raff auf der Funkausstellung IFA (4. bis 9. September) in Berlin an. Ursprünglich sollte das Analogsignal bereits im kommenden Jahr abgeschaltet werden, um Kapazitäten für das digitale Fernsehen zu schaffen.

Raff betonte aber gleichzeitig den Willen von ARD und ZDF, Fernsehen mit Bildern in hoher Auflösung (HDTV) weiter voranzutreiben. Die HD-Übertragung der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin sei eine gelungene Generalprobe gewesen. Vor dem HD-Programm von den Olympischen Winterspielen im Februar 2010 sei ein weiterer Testlauf zum kommenden Weihnachtsprogramm vorgesehen.

Fernsehbilder in HD würden von den öffentlich-rechtlichen Sendern auch in Zukunft ohne Zusatzkosten für die Zuschauer angeboten. «Sie können selbstverständlich auch aufgezeichnet werden», sagte Raff. In diesem Zusammenhang kritisierte der stellvertretende ARD-Vorsitzende Pläne der privaten TV-Sender, ein besonders Entgelt für den Empfang der HD-Signale zu verlangen. «Es wäre fatal, wenn eine Verunsicherung der Zuschauer die Durchsetzung von HDTV verzögern würde.» Auf dem Presseforum wies Ursula K. Adelt, die Geschäftsführerin des Branchenverbandes der Privatsender VPRT darauf hin, dass auch ARD und ZDF über die Rundfunkgebühren zusätzliches Geld für die Einführung von HD-Fernsehen bekämen.

Eine unsichere Zukunft sieht Raff für den digitalen Hörfunk in Deutschland. Die Weigerung der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs für die öffentlich-rechtlichen Anstalten), für die Einführung des Digitalradios DAB die ursprünglich in Aussicht gestellten 30 Millionen Euro zu bewilligen, habe bei ARD und DeutschlandRadio eine «tiefe Ratlosigkeit» hinterlassen. Raff verwies auf die aktuelle Entwicklung in Großbritannien, der Schweiz und in Frankreich, wo DAB entweder bereits weit bereitet sei oder mit Hochdruck eingeführt werde. Die Rundfunkgremien würden nun beraten, ob ein neuer Antrag bei der KEF zum Digitalradio gestellt werden soll. «Der Weg zur Digitalisierung des Hörfunks in Deutschland ist und bleibt steinig.»

Weitere Infos zur Messe: www.ifa-berlin.de

dpa-infocom



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